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Wahlbenachrichtigungen: 178.000 Aachener erhalten Post

Von: lbe
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Linda Goß (links) und Dieter Schneider von der Deutschen Post sind stolz auf ihren „Beitrag zur Demokratie“.

Aachen. In den kommenden Tagen sollte bei den meisten Aachener Haushalten ein grauer Brief im Briefkasten liegen. Bei manchen sogar mehrere. Denn allen Wahlberechtigten flattert nun die offizielle Wahlbenachrichtigung für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai ins Haus.

Im Briefzentrum der Deutschen Post an der Kaubendenstraße herrscht daher gerade Hochbetrieb. Immerhin müssen rund 178.000 Briefe allein in Aachen verteilt werden. 500.000 insgesamt in der gesamten Region. Dazu werden die fertigen Briefe inklusive der Umschläge beim Druckdienstleister abgeholt und am Aachener Post-Standort weiterverarbeitet. Die Kosten für all die Briefe übernimmt das Land NRW.

Insgesamt erhalten laut Deutscher Post 13,1 Millionen Wahlberechtigte in ganz NRW Wahlbenachrichtigungen – und die kommen ja schließlich nicht von alleine an.

Die Briefe, die in Boxen auf Paletten gestapelt sind, werden zunächst im wahrsten Sinne des Wortes durch die Integrative Lese- und Videocodierungsmaschine gejagt. „Innerhalb von einer Stunde können so rund 40.000 Briefe codiert werden“, sagt Linda Goß, Leiterin des Briefzentrums Aachen. Eine Palette fasst etwa 30.000 Briefe.

Binnen 45 bis 50 Minuten sind diese alle mit einem orangefarbenen Codierungsstreifen versehen. „Die Codierung setzt sich aus der Adresse, Hausnummer und der Postleitzahl mit Wohnort zusammen“, sagt Goß. Sind alle Briefumschläge codiert, kommen sie in die nächste Maschine: Die Gangfolgesortiermaschine. „Darin werden die Briefe für die Zustellungsstützpunkte vorbereitet“, so Goß weiter.

Jeder Postbote erhält somit die Briefe, die er in seinem Bereich benötigt. In diesen Tagen muss er dann aber nicht nur die Haushalte ablaufen, die Post erhalten, sondern eben alle, deren Bewohner wahlberechtigt sind. „Zusätzliches Personal benötigen wir dafür nicht, aber es werden mehr Arbeitsstunden benötigt“, sagt Goß.

Allein zwölf Stunden extra läuft die Codierungsmaschine. Die erledigt die Arbeit zwar zügig und automatisch, doch die Briefe müssen vom Personal eingelegt und auch wieder herausgenommen werden. Viel zu tun eben.

Aber Dieter Schneider, Niederlassungsleiter der Deutschen Post, weiß, wie wichtig diese Arbeit ist: „Wir leisten meiner Meinung nach einen Beitrag zur Demokratie.“ Den Rest müssen aber die Wähler erledigen – ob per Briefwahl oder im Wahllokal.

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