Vitrine wird erst im Januar fertig

Von: Martina Feldhaus
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Archäologische Vitrine
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Gestern wurde im Elisengarten an der Vitrine weitergearbeitet – die Eröffnung lässt allerdings noch etwas auf sich warten. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Die archäologische Vitrine im Elisengarten wird doch nicht mehr in diesem Jahr fertig. Noch im November hatte die Stadt eine Fertigstellung im Dezember verkündet. „Wir gehen nun davon aus, dass wir die Vitrine Ende Januar oder Anfang Februar offiziell eröffnen können“, erklärt Axel Costard vom städtischen Presseamt auf Anfrage der „Nachrichten“.

Unter anderem habe das Wetter nicht so mitgespielt, wie es sollte. Durch die kalten Temperaturen in der vergangenen Woche hätten einige Bodenarbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden können. „Ansonsten wird aber durchgehend gearbeitet“, sagt Costard. „In den letzten Tagen wurden vor allem elektrische Arbeiten im Hintergrund erledigt. Im Augenblick wird der Gussbelag aufgetragen. Und im Januar kommt dann die Glasplatte.“

Im Juli war der Spatenstich für die ellipsenförmige, rund 160 Quadratmeter große Vitrine, die künftig einen Blick auf 5000 Jahre Aachener Geschichte freilegen soll. Damals war sogar von einer Fertigstellung im Spätherbst die Rede. Ende Oktober wurde dann die 12,5 Tonnen schwere Stahlkonstruktion, die im Hunsrück gefertigt wurde, geliefert und montiert.

Wie die 861.500 Euro teure Vitrine, ein Entwurf des Aachener Architekturbüros „kadawittfeld­architektur“, mal aussehen wird, ist schon jetzt gut zu erkennen. Die Bodenplatte ist zum Großteil schon gegossen, auch eine Decke mit Glas liegt bereits auf dem Korpus aus Edelstahl. Dass die langersehnte Vitrine nun doch erst nächstes Jahr offiziell vorgestellt werden kann, sieht die Stadt gelassen. Axel Costard: „Vor dem neuen Jahr finden wir sowieso keinen Termin mehr für die Eröffnung. Deshalb hält sich der Stress auch in Grenzen.“

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