Viktoriaschule sammelt gut 6600 Euro für die Opfer in Haiti

Von: Jan Mönch
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Singen für die gute Sache: Der Oberstufenchor eröffnete am Freitagabend die Benefiz-Show „Hilfe für Haiti” in der Aula der Viktoriaschule. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Von so viel spontaner Hilfsbereitschaft war selbst der Direktor überrascht. Trotz allem kurz vor dem Halbjahresende üblichen Stress hatte das Kollegium von Axel Schneider keine Minute gezögert, eine Benefiz-Show an der Viktoriaschule zu organisieren.

Hintergrund der Aktion: das schwere Erdbeben, das am 12. Januar mit einer Stärke von 7,0 Haiti erschüttert hat. „Och, Herr Schneider, das ist so eine gute Sache, das bekommen wir doch sicherlich hin”, habe die stets gleiche Antwort auf die vorsichtige Anfrage des Rektors gelautet.

Innerhalb von nur einer Woche Vorbereitungszeit hatten die Moderatoren Linda Pasch und Jonas Aehling, beide Jahrgangsstufe 12, sich auf den Abend vorbereitet. Ebenso wenig Zeit war den verschiedenen Schulchören, der Big Band und der Hip-Hop-AG geblieben, um ihr Programm aufzufrischen.

Der Erdkundekurs der Jahrgangsstufe 11 wiederum hielt am Freitagabend ein Referat über die Situation in dem bettelarmen Inselstaat, dessen ohnehin schwache Infrastruktur durch das „Jahrhundertbeben” weitgehend zerstört worden ist.

Den Einsatz der Schüler des evangelischen Gymnasiums honorierte die Elternschaft am Freitagabend zunächst mit Anwesenheit in der sehr gut besuchten Schulaula, dann - wichtiger noch - mit Spendenfreude: Knappe 6000 Euro kamen im Laufe des Abends zusammen.

Die Klassenkasse aufgelöst

Die Hilfsbereitschaft hatte zuvor bereits den Schultag bestimmt. Rund 300 Euro hatte die Schülervertretung in den beiden großen Pausen unter den Mitschülern gesammelt. Und die Klasse 9a hatte kurzerhand beschlossen, ihre Klassenkasse aufzulösen: Darin befanden sich weitere 346 Euro, die nun den Überlebenden in Haiti helfen werden.
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