Viel fürs Auge: Studenten feiern gelungene Show

Von: Nils Heinichen
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Foto: Ralf Roeger

Aachen. Als die Big Band der FH Aachen „Fullhouse“, die berühmte Melodie des ZDF-Sportstudios spielte, hatte das lange Warten der rund 500 Gäste endlich ein Ende. Nach der Pause im Vorjahr veranstaltete das Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen (HSZ) wieder einmal seine bei vielen Menschen so beliebte Hochschulsportshow in der Sporthalle auf dem Königshügel.

Ob orientalischer Bauchtanz, eine Ju-Jutsu-Darbietung oder Akrobatik – allen teilnehmenden Sportlern gelang es, das Publikum blendend zu unterhalten. Den ersten Höhepunkt setzte der vor allem vom männlichen Publikum gefeierte „Special Agent“-Auftritt der Cheerleaders der Medizinstudentinnen, „Medical Strikers“, die erstmalig bei der Hochschulsportshow auftraten und sowohl für ihre tollen Outfits als auch für ihre tänzerischen Leistungen frenetisch gefeiert wurden.

Nicht minder beliebt war die Wild-West-Show der Rhönrad-Gruppe „Roll-Aix“, die mit spektakulären Einlagen passend zum aktuellen Kinohit „Django“ begeisterte. „Das ist wirklich fantastisch, was hier geboten wird. Ich bin begeistert von diesen tollen Leistungen“, sagte der Rektor der FH, Marcus Baumann. „Man muss schließlich auch bedenken, dass sie das alles neben ihrem schwierigen Studium zustande bringen“, ergänzte er.

Auch RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg war von den vielen Facetten der Show euphorisiert. „Wir haben schon tolle junge Menschen in Aachen. Die können nicht nur was im Studium, sondern auch im Sport“, lobte der Rektor.

Zwar war nur ein kleiner Teil der bunten Angebotspalette des HSZ bei der Show zu sehen, allerdings sei dies bei 70 angebotenen Sportarten auch nicht umzusetzen, wie Leiter Nico Sperle betonte. „Die Vielfalt ist natürlich nur begrenzt darstellbar. Doch kann man sich von vielen Dingen wie Rhönradfahren inspirieren lassen und es anschließend selbst erlernen“, so Sperle.

Bereits vor Showbeginn in der restlos gefüllten Sporthalle wurden die erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler der RWTH und FH für ihre herausragenden Leistungen im Jahr 2012 geehrt. Den Spitzenpreis, der von der Stawag unterstützt wird, erhielt der Ruder-Achter, der sich zum wiederholten Mal bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) durchsetzen konnte und mit An­dreas Penker sogar ein Mitglied des in London erfolgreichen Deutschland-Achters in den eigenen Reihen hat.

Das mit der Ehrung verbundene Preisgeld in Höhe von 600 Euro soll dazu verwendet werden, ein eigenes Boot anzuschaffen. Die Vorjahressiege wurden stets mit Leihbooten errungen. „Das geht eigentlich nicht, dass wir als Sieger-Hochschule kein eigenes Boot haben“, sagte Schmachtenberg. Um das übrige Geld für das rund 45 000 Euro teure Gefährt zusammenzubekommen, können Spender per SMS fünf Euro zur Finanzierung beitragen.

Nach dem offiziellen Teil der Show wurde im Zelt des HSZ noch lange gefeiert. „Über 150 Helfer waren im Einsatz, ohne die diese Show gar nicht möglich gewesen wäre. Dasselbe gilt für unsere beiden Sponsoren Sparkasse Aachen und Stawag“, dankte die Event­koordinatorin des HSZ, Nina Zirke, den zahlreichen Unterstützern.

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