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Veterinäramt warnt vor illegalem Welpenhandel

Von: red
Letzte Aktualisierung:
Symbol Beagle Hund Foto: Carsten Rehder dpa
Tiefer Blick: eine junge Beaglehündin. Symbolfoto: Carsten Rehder/dpa

Städteregion Aachen. Das Veterinäramt warnt erneut vor illegalem Welpenhandel in der Städteregion Aachen. Allein in der vergangenen Woche hat das Amt für Verbraucherschutz, Tierschutz und Veterinärwesen vier Welpen aus illegaler Herkunft sichergestellt, die aus Serbien kamen.

Im Jahr 2016 musste das Amt insgesamt rund 70 Hunde in Obhut nehmen.

In fast allen Fällen wurden die Hundekäufer durch Verkaufsanzeigen auf die Welpen aufmerksam. Die Übergabe der Tiere erfolgte jeweils in einem öffentlichen Park oder auf einem Parkplatz. Kurze Zeit danach erkrankten die Welpen. Die Papiere waren sämtlich gefälscht.

Daher warnt das Veterinäramt ausdrücklich vor dubiosen Verkäufern und gibt für Hundekäufer zwei wichtige Ratschläge, die man immer befolgen sollte. Ganz elementar ist, sich immer die Tierhaltung und das Muttertier zeigen zu lassen. Wichtig ist zudem, die Papiere des Verkäufers im Rahmen der Kaufvereinbarung zu überprüfen. Wenn das Tier nicht beim Züchter direkt gekauft wird, sollte man nachprüfen, ob das Tier von einem anerkannten Züchter stammt. Ganz entscheidend ist zudem, dass der Hund wirksam geimpft und entwurmt ist. Diese Eintragung erfolgt durch einen Tierarzt in den Papieren des Hundes.

Die vier Welpen aus Serbien befinden sich nun in Quarantäne. Dies ist ein für die Tiere sehr belastender und für den neuen Besitzer kostenintensiver Vorgang, der wochenlang andauern kann.

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