Aachen - Verlautenheide gelingt Sensation bei Stadtmeisterschaften

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Verlautenheide gelingt Sensation bei Stadtmeisterschaften

Von: Nils Heinichen
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Der Keeper des SV Eilendorf si
Der Keeper des SV Eilendorf sicherte seiner Mannschaft im Elfmeterschießen den Einzug ins Halbfinale: Der SV Eilendorf trifft am Freitag auf Eintracht Verlautenheide.

Aachen. Der große Favorit auf den Titel ist ausgeschieden. Im ersten Viertelfinale der 27. Aachener Fußball-Stadtmeisterschaften bezwang der beste Gruppenzweite der Vorrunde, Eintracht Verlautenheide, sensationell den Landesligisten.

Und zugleich den großen Titelaspiranten aus Walheim mit 1:0. „Wir hatten zig Chancen, wenn du dann kein Tor machst, kriegt das Spiel auf einmal eine Eigendynamik”, sagte Walheims Coach Mirko Braun nach Spielschluss. „Verlautenheide hat super verteidigt und ist letztlich auch verdient weiter”, gratulierte er dem Kreisligisten. Walheim hatte mehr Spielanteile, lief aber in einen gefährlichen Konter, den Verlautenheides Andreas Küchen eiskalt verwandelte. Danach brachte die Eintracht das Ergebnis über die Zeit.

„Wie soll die Stimmung sein, wenn man den großen Favoriten aus dem Turnier wirft?”, fragte Eintracht-Coach Sascha Bohne. „Einfach super”, beantwortete er anschließend seine eigene Frage. „Wir wollten hinten sicher stehen und gezielt Nadelstiche setzen. Das hat gut geklappt”, offenbarte der Trainer die Taktik seines Teams. „Die Rolle des ,Underdogs liegt uns”. Sein Spieler Marcel Jungherz ist hoffnungsvoll. „Der Titel ist jetzt drin”, so der Verteidiger.

Im zweiten Viertelfinale zwischen Arminia Eilendorf und dem SV Eilendorf fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen. In einer ausgeglichenen Partie hatte der Sportverein mehr Spielanteile, konnte bis auf einen Pfostenschuss in der 30. Minute allerdings keine weiteren Chancen herausspielen. So blieb es beim 0:0 und die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen. „Wir haben nur wenige Chancen des Gegners zugelassen.

Und das mit dieser Elf”, verwies Arminen-Coach Andi Avramovic auf seine stark ersatzgeschwächte Mannschaft. „Elfmeterschießen haben wir aber nicht trainiert”, meinte er nach Abpfiff der 45 Minuten. Das sollte sich zunächst nicht negativ auswirken. Souverän verwandelten die jeweils vier ersten Schützen beider Teams ihre Elfmeter.

Dann verschoss allerdings ein Armine mit dem fünften Schuss und SV-Profi Lukas Pabich sorgte mit seinem Treffer für den Halbfinaleinzug. „Die Arminia hat klasse gespielt, es ist ein wenig unverdient”, resümierte Sieger-Coach Achim Rodtheut nüchtern.
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