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Verkommt der Preuswald zum sozialen Brennpunkt?

Von: Werner Czempas
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Verkommt die große Siedlung Preuswald in der Nähe der Lütticher Straße zu einem sozialen Brennpunkt? Ist sie es sogar schon?

Die Klagen von dort noch wohnenden oder schon entsetzt fortgezogenen Bürgern häufen sich. In der Bezirksvertretung Aachen-Mitte schilderte eine Bürgerin wieder einmal die Sorgen von Anwohnern.

Schon seit 1974 wohne sie in Preuswald. Seit diesen 35 Jahren verfolge sie „lebhaft und mit großer Sorge den unaufhaltsamen Niedergang” der Siedlung am Stadtrand im Westen der Stadt.

Preuswald habe sich zum „sozialen Brennpunkt” entwickelt. In der Einwohnerfragestunde der Bezirksvertretung wollte die besorgte Dame wissen: „Was gedenkt die Stadt zu tun, um die Situation in Preuswald zu ändern?„

Beauftragt von einer 1988 aus Karlsruhe zugezogenen Anwohnerin verlas sie auch deren Entsetzen: „Ich lebe woanders, in Preuswald schlafe ich nur noch.”

Die Bezirksvertreter blickten zwar betroffen, gleichwohl etwas ratlos drein. Wilhelm Helg (FDP) verwies auf einen Arbeitskreis der Ratsfraktionen, der sich zwischenzeitlich gegründet habe.

Mit Vertretern der Schule und Kirchen und anderen Institutionen in Preuswald habe er sich auch schon dreimal getroffen. Das größte Problem in der Siedlung, so Helg, sei wohl die Nahversorgung.

Das wiederum sah die Bürgerin nicht so. Das größte Problem sei die soziale Situation. Die Bürgerinitiative, die sich zum Beispiel für den Erhalt der Grundschule engagiert habe, sei leider zu den Besprechungen mit den Fraktionen nicht eingeladen worden, worüber die Mitstreiter „sehr sauer” seien.

Die Anwohnerin: „Eine Gruppe von Bürgern ist bereit, sich in die Beratungen und Überlegungen zu Preuswald einzubringen.”
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