Veranstalter des World Music Contest geben kostenloses Gastspiel

Von: jk
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Max de Bruin ist als Erzähler auf dem Katschhof mit dabei.

Aachen. „Der Mann von der Mühle”, besser bekannt als „Mann von La Mancha” oder Don Quichote, wird sich am Freitag, 24. Juli, auf dem Katschhof die Ehre geben. Wer dabei sein will, der nehme sich eine Flasche spanischen Rotweins sowie eventuell einen tragbaren Sitzplatz mit, begebe sich um 20 Uhr hinter das Rathaus und genieße die sehr besondere Stimmung mit musikalischen Klängen in einer originellen Aufführung.

„D´r Man van de Meule” wird das Stück genannt, denn die Urfassung des Musicals wurde von dem Limburger Dramaturgen Ger Bertholet behutsam in Limburger Dialekt übersetzt. Diesen zu verstehen, dürfte für den Öcher kein Problem sein, meint Produktionsleiter Hans Toonen. „Ein Geschenk” an die Aachener nennt er die Aufführung, denn der Eintritt ist gratis.

Das liegt unter anderem daran, dass die Sänger, Musiker und Schauspieler Reklame für das WMC, den World Music Contest, machen möchten. Dieses Festival der Blasmusik findet noch bis 2. August in Kerkrade statt. Alle vier Jahre liefern sich dort drei Wochen lang zahlreiche Orchester aus der ganzen Welt Konzertwettkämpfe. 20000 Musiker sind dabei, Hunderttausende kommen zum Zuhören. Der Contest zeigt: Blasmusik bedeutet nicht allein heimatmusikalische Tradition, sondern vor allem Weltmusik.

Eine Kostprobe davon bringen die Veranstalter, darunter das Huis van den Kunsten Limburg, mit dem Musical auf Bühnen in Roermond, Aachen, Herzogenrath, Sittard, Venlo und Valkenburg. Zu hören sind drei ausgezeichnete Solisten, Morschi Fransz als Don Quichote, Jan Willem van der Hagen als Pablo Sancho und Kim Savelsbergh als Dulcinea, Max de Bruin als Erzähler sowie acht Sänger von den „Red Rill Singers”. Begleitet werden sie von einem 18-köpfigen Bläser-Ensemble. Dirigent ist Nard Reijnders.

„Es klingt wunderbar”, schwärmt Toonen. Von hoher Qualität und ausgereifter Technik sprach auch Uwe Brandt, Organisator von städtischer Seite. „Es wird aber keine extra Bühne, keine Trucks mit aufgerüsteter Technik geben. Es ist alles sehr pur.”
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