Aachen - Umstieg vom Auto aufs Elektrofahrrad

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Umstieg vom Auto aufs Elektrofahrrad

Von: Tobias Königs
Letzte Aktualisierung:
Babsi Breuer sitzt mittlerweil
Babsi Breuer sitzt mittlerweile jeden Tag im Sattel ihres Pedelecs. Foto: Ralf Roeger

Aachen. So mancher Rennradfahrer kann seinen Augen nicht glauben, wenn Babsi Breuer mit Leichtigkeit im Berg an ihm vorbeizieht. Doch die 58-jährige ist nicht etwa vollgepumpt mit Doping, sondern sie hat die Hilfe eines kleinen Elektromotors.

Die so genannten Pedelecs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und das aus gutem Grund. „Gerade für ältere Menschen wie mich sind solche Elektoräder ein riesiger Gewinn”, sagt Babsi Breuer. Schon seit jeher ist sie begeisterte Radfahrerin. „Doch die ganzen kleinen Steigungen in und um Aachen sind ein echtes Problem. Den inneren Schweinehund zu überwinden und mich aufs Rad zu setzen war da früher echt schwer.”

Dank ihres Elektrofahrrads gewinnt sie diesen Kampf nun aber jeden Tag mit Leichtigkeit. In die Pedale treten muss sie zwar noch selber, doch wann immer es nötig ist, kann sie den Motor einfach hinzuschalten. Dadurch ist sie nun fast jeden Tag mit dem Rad unterwegs und hat ihr Mobilitätsverhalten grundlegend umgestellt.

„Mit dem Auto oder dem Bus fahre ich nur noch höchst selten”, so Breuer. Damit schont sie nicht nur die Umwelt, sondern auch ihren Geldbeutel und ihre Nerven. „Ich muss nicht ewig nach einem Parkplatz suchen, da ich das Fahrrad ja beinahe überall abstellen kann. Zudem spare ich mir so teure Parkgebühren oder Bustickets”, erklärt die 58-jährige.

Vor vier Jahren hat sie die Liebe zum Pedelec für sich entdeckt und glaubt, dass viele ihrem Beispiel folgen werden. Gerade bei den steigenden Spritpreisen werden die Elektroräder ihrer Meinung nach in der Zukunft an Bedeutung gewinnen. „Außerdem fällt es Menschen in meinem Alter dank der Pedelecs bedeutend leichter in Bewegung und damit fit zu bleiben,” sagt sie. Für junge Menschen seien die Räder vielleicht nicht so interessant, da man mit ihnen „nur” eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilmotern pro Stunde erreichen kann, doch Babsi Breuer will ihr Pedelec nicht mehr missen. „Es geht ja nicht darum, schneller zu fahren, sondern darum, dass ich wesentlich leichter an mein Ziel komme.”
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