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Umfangreiches Rahmenprogramm zum 17. Tag des offenen Denkmals

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Aachen. Der Tag des offenen Denkmals steht diesmal unter dem Motto „Historische Orte des Genusses.” Am Sonntag, 13. September, stehen rund 15 dieser Orte allen Bürgern zur Besichtigung ganztägig offen.

Darunter befindet sich das Couven-Museum, das ehemalige Wohnhaus des Apothekers Leonhard Monheim, der im Jahr 1857 einen italienischen Chocolatier beauftragte, die erste Tafelschokolade Deutschlands herzustellen.

Das Programm im Couven-Museum widmet sich am Tag des offenen Denkmals daher diesem Thema. Der ästhetische Genuss des Badens und Reinigens steht in der Elisabethhalle im Vordergrund. Eine Ausstellung zur Schwimmkultur zur Zeit des „Fin de siècle”, der vorletzten Jahrhundertwende, wird in dem Jugendstilgebäude gezeigt.

Auch das Theater Aachen, das Ludwig-Forum, das Deutsch-Französische Institut in der Theaterstraße, die Welsche Mühle am Haarbach, der Ostfriedhof, Gut Hebscheid in Lichtenbusch und das Lochner-Tor sind geöffnet und bieten größtenteils Führungen an. Am Elisenbrunnen stellt die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen die Jahrtausende alte Bäderkultur der Kaiserstadt vor.

Sonderbuslinie „G”

Es gibt eine Sonderbuslinie „G”, die vom Bushof (Bussteig 7) nach Kerkrade verkehrt und Halt an historisch bedeutsamen Orten macht. In den Bussen fahren Begleiter mit, die etwas zur Geschichte erzählen. Der Fahrpreis beträgt 1,50 Euro, ansonsten ist der Besuch der Denkmäler an diesem Tag kostenlos.

Christiane Gastmann, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen, lobte das besonders große Engagement von Privatleuten und -initiativen in diesem Jahr.

„Der Tag des offenen Denkmals wird zwar von Behördenseite ausgelobt, wäre aber nichts ohne die hervorragende Mitarbeit der anderen Akteure”, sagte sie. Er findet in diesem Jahr zum 17. Mal in Aachen statt.
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