Turnier mit so viel Qualität wie selten zuvor

Von: Nils Heinichen
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Wenn es nach Ihnen geht, kann es los gehen mit der Fußball-Stadtmeisterschaft auf der Anlage des FV Vaalserquartier (von links): Franz Drießen (Geschäftsführer FV Vaalserquartier), René Merkens (Hertha Walheim), Raphael Krauth (2. Vorsitzender FV Vaalserquartier), Andy Avramovic (Trainer Arminia Eilendorf) und Alexander Götzenich (1. Vorsitzender FV Vaalserquartier). Foto: Andreas Steindl

Aachen. Eigentlich gibt es die sogenannten „Kleinen“ im Fußball gar nicht mehr. So lautet zumindest ein geflügeltes Wort unter fußballern. Doch gerade die Konstellation David gegen Goliath, also Klein gegen Groß, macht den Reiz vieler Duelle aus.

Bei der diesjährigen Fußballstadtmeisterschaft in Vaalserquartier ist vom D-Kreisligisten SV Horbach bis hin zum Viertligisten Alemannia Aachen alles vertreten, was in der Kaiserstadt der Fußball zu bieten hat. Sage und schreibe sechs Ligen liegen zwischen der nominell stärksten und schwächsten Mannschaft. Doch wenn vom 9. bis 18. August 29 Mannschaften den 28. Fußballstadtmeister ermitteln, spielt die Ligazugehörigkeit keine Rolle.

Offene Favoritenrolle

„Die Favoritenrolle ist total offen. Wir haben vielleicht das stärkste Teilnehmerfeld aller Zeiten“, freut sich Veranstalter Franz Drießen, Geschäftsführer beim FV Vaalserquartier. Mit fünf Landesligisten (Hertha Walheim, Westwacht Aachen, Arminia Eilendorf, SV Eilendorf, Rhenania Richterich) und der wahrscheinlich mit der U23 antretenden Alemannia (Mittelrheinliga) ist so viel Qualität vorhanden wie selten zuvor bei einer Stadtmeisterschaft. „Gerade die kurze Spielzeit in der Gruppenphase von 30 Minuten bietet Chancen“, weiß Drießen aus den vergangenen Jahren. Zwar seien die höher klassigen Teams automatisch favorisiert, doch habe es immer auch ein, zwei Überraschungsmannschaften gegeben. „Der Kreis der Favoriten ergibt sich von selbst. Natürlich spielt Alemannia eine große Rolle, aber auch der SV Eilendorf ist immer vorne mit dabei“, vermutet René Merkens von Hertha Walheim. „Ein Überraschungsteam gibt es aber mindestens“, ergänzt er zügig.

So sieht es auch Andi Avramovic. „Inde Hahn ist für mich für eine Überraschung gut. Aber auch vor Verlautenheide habe ich Respekt“, sagt der Trainer von Arminia Eilendorf zu möglichen Geheimfavoriten. Mit seiner Mannschaft möchte er „eine positive Visitenkarte“ abgeben. Außer Frage steht für ihn, dass seine Mannschaft mit der besten Elf zur Alten Vaalserstraße kommt. „Die Stadtmeisterschaft hat Priorität. Es ist das größte Turnier in Aachen“, stellt er klar.

Das dürfte auch den Ausrichter freuen. Nach einem „Seuchenjahr“ mit drei Abstiegen möchte man bei der Stadtmeisterschaft wieder neu angreifen. „Die Jungs sind jetzt wieder heiß. Für die Spieler ist es eine tolle Gelegenheit, sich mit attraktiven Gegnern messen zu können“, sagt der zweite Vorsitzende des Vereins, Raphael Krauth. Ähnlich sieht es der erste Vorsitzende, Alex Götzenich. „Der Verein kann zeigen, dass ihn drei Abstiege in einem Jahr nicht kaputt machen.“ Zudem hofft man, dass sich alle Mannschaften wohlfühlen und ein schönes Turnier erleben. „Die Organisation ist soweit abgeschlossen. Es kann losgehen“, freut sich Krauth nun endlich auf die ersten Begegnungen. Lob für die Organisatoren gibt es bereits jetzt schon. „Das ist ein sympathischer Verein und toller Gastgeber. Ich mache mir gar keine Gedanken um den Ablauf“, sagt Andi Avramovic.

Das erste Spiel bestreiten am 9. August um 18.15 Uhr der Gastgeber und der SV Horbach. Für zwei Euro pro Spieltag können sich die Zuschauer die Spiele anschauen. Der ausrichtende Verein bittet die Leute, die mit dem Auto anreisen, auf dem benachbarten Schulhof zu parken.

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