Tritt die Stadt als Bauherr an?

Von: gei
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Aachen. Die Geldnot von Alemannia Aachen war am Montag auch Thema in den allwöchentlichen Sitzungen der Ratsfraktionen.

Nachdem ein als vertraulich eingestuftes Gespräch zwischen der Vereinsspitze und führenden Politikern am vergangenen Donnerstag im Büro des Oberbürgermeisters publik geworden ist, ließen sich nun auch die anderen Ratspolitiker über die finanzielle Situation des Fußballvereins informieren - mit Ausnahme der CDU-Vertreter, die am Montag nicht tagten.

Noch immer sollen nicht alle Zahlen über das Ausmaß der Finanznöte vorliegen, dennoch sollte es in den Fraktionssitzungen bereits um zwei wesentliche Fragen gehen: Soll die Stadt überhaupt dem Hilfeersuchen von Alemannia Aachen nachkommen? Und, wenn ja, in welcher Form könnte die Hilfe geleistet werden?

Bauen und vermieten?

Wie berichtet, sollen der Alemannia annähernd zehn Millionen Euro für die Fertigstellung von Nebenbauten fehlen - so für das Nachwuchszentrum, die Trainingsplätze und das Amateurstadion. Grund für den Geldmangel soll unter anderem die durch den Tabellenplatz bedingte niedrigere Ausbeute bei den Fernsehgeldern sein. Weil niemand weiß, wie hoch der Bedarf der Alemannia exakt ist, kann bislang über mögliche Hilfestellungen der Stadt nur spekuliert werden.

Allen Gedankenspielen über einen Ankauf des neuen Stadions erteilen die Politiker jedoch eine deutliche Absage: Abgesehen davon, dass die Stadt das Geld nicht hätte, bestehe dafür auch keine Notwendigkeit. Das Stadion sei durchfinanziert. Denkbar hingegen sei, dass die Stadt bestimmte Bauten fertigstelle und anschließend vermiete.
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