Traditionelle „Kaffie-Visit“ im Tierpark wieder ein Erfolg

Von: pla
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„Kaffie-Visit“ im Tierpark: Gert und Christel Leuchtenberg (rechts) hatten den Tag organisiert.

Aachen. Auch die 21. Ausgabe der „Kaffee-Visite“ des Vereins Öcher Platt im Euregiozoo war ein voller Erfolg, und die Besucherzahlen des Vorjahres dürften erneut überboten worden sein. Jedenfalls „knubbelte“ es sich in der Oberen Drimbornstraße.

Die Gelegenheit, „op Kaffie-­Visit ejjene Öcher Dierpark“ zu gehen und sich an Kaffee, Kuchen und reichlich Öcher Platt zu erfreuen, ist ein fester Bestandteil des Öcher Ferienkalenders geworden. Nach eher bescheidenen Anfängen wurde das Öcher-Platt-Spektakel 1995 zum ersten Mal unter dem Motto der „Kaffie-Visit ejjene Dierpark“ in den Sommerferien veranstaltet. Dabei ist es bis heute geblieben, und so war „d‘r Öcher Platt“ wieder „op Visit“ im Zoo.

Für Tierparkchef Wolfram Graf-Rudolf wurde es ein einträglicher Sonntag, denn neben den Eintrittsgeldern summierten sich die Erlöse aus dem vom Mundartverein organisierten Verkauf von Kaffee und Kuchen und die Geldspenden zu einem beachtlichen Betrag.

Gert Leuchtenberg, zusammen mit seiner Frau Christel Organisator der Visite, konnte viele Besucher begrüßen. Bei dem Verkauf von Kaffee und Kuchen bekamen die Organisatoren Unterstützung von Mitgliedern der Alt-Aachener Bühne, und um die Technik kümmerte sich Leo Leuchtenberg. Selbstverständlich gehörte auch eine Führung durch den Tierpark mit Wolfram Graf-Rudolf zum Ablauf der „Visit“.

Zum Schmunzeln: „D‘r Papagei“

In zwei Vortragsblöcken kamen die Freunde des Öcher Platt auf ihre Kosten, und bei den musikalischen Beiträgen von Stimmungssänger Hubert Aretz hatten die zahlreichen Gäste die Gelegenheit zum Mitsingen und Schunkeln. Anita Volders ermunterte die Zuhörer, indem sie feststellte: „Öcher Platt es janet esue schwor“ und erzählte darüber hinaus vom „Klassentreffen“.

Dem Veranstaltungsort angepasst trugen Willi Giesbertz „D‘r Papagei“, Wilma Emmerich „De Meäl“ (Amsel) und Walter Cosler „Et Ondier“ vor, während Sibille Schiffers erklärte, „Worömm der Kuckuck Kuckuck rofft“. Luise Kohl beleuchtete die Besonderheiten der „Bötscheder“ (Burtscheider), und Hein Schiffers stöberte in der „Öcher Historie“. Leni Reisser, Sabine Plum und Birgit Drews von der Alt-Aachener Bühne hatten bei den beiden Sketchen „D‘r Lottojewinn“ und „D‘r Dito“ die Lacher auf ihrer Seite. Zum Kringeln, wenn die Mutter ihrer Tochter verkündet: „Vür hant ejjene Lotto jewonne“ und sich dann herausstellt, dass sie alle 49 Zahlen angekreuzt hat – und damit natürlich auch die sechs richtigen – und den Lottoschein weder abgegeben noch dafür bezahlt hat.

Richard Wollgarten, Vorsitzender des Vereins „Öcher Platt“, sowie Helmi Weber und Eva Völl ergänzten die illustre Schar der Vortragenden und trugen mit ihren Beiträgen zu einem höchst vergnüglichen Nachmittag im „Öcher Dierpark“ bei.

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