Aachen - „time 2 talk”: Neuer Alemannia-Kader im Fokus

„time 2 talk”: Neuer Alemannia-Kader im Fokus

Von: akai
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Aachen. Alemannias Sportchef Erik Meijer und Trainer Peter Hyballa basteln derzeit eifrig an dem Team für die neue Saison. Mit relativ wenig Geld im Vergleich zu anderen Zweitligisten wollen und müssen die Beiden einen Kader zusammenstellen, der Perspektiven eröffnen soll.

Wie das neue Gesicht der Alemannia aussehen wird, können Meijer und Hyballa sicherlich schon am 11. Mai skizzieren. Denn an diesem Mittwoch steht wieder „time 2 talk” auf der AN-Veranstaltungsagenda. Neben dem Manager und dem Chefcoach werden auch Mannschaftskapitän Benjamin Auer und Mittelfeldmann Kevin Kratz bei der von den „Nachrichten” initiierten Alemannia-Gesprächsrunde im Sportpark Kohlscheid dabei sein.

Vier Tage vor dem letzten Meisterschaftsspiel gegen den Absteiger Arminia Bielefeld der richtige Zeitpunkt für ein Saisonfazit. Noch können Auer, Kratz und Co. ihr angepeiltes Ziel in dieser Spielzeit, nämlich einen einstelligen Tabellenplatz, aus eigener Kraft erreichen. Grundvoraussetzungen dafür wären drei Heimsiege, und zwar am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr gegen die überraschend starke Elf von Erzgebirge Aue, am Freitag, 29. April, um 18 Uhr gegen die abstiegsbedrohten Rot-Weißen aus Oberhausen und eben am 15. Mai zum Abschluss gegen das Schlusslicht Arminia Bielefeld.

Doch gerade vor heimischem Publikum haben sich die Hyballa-Schützlinge in dieser Spielzeit oft recht schwer getan. Mit 22 Zählern und nur sechs Siegen in 14 Partien auf dem Tivoli rangieren sie in der aktuellen Heimtabelle auf Platz 12. Warum die Schwarzgelben ausgerechnet zuhause etwas geschwächelt haben, wird eine der wichtigen Fragen sein, die am 11. Mai sowohl an die sportliche Leitung als auch an die eingeladenen Spieler geht.

Viel Gesprächsstoff bieten auch jüngste Äußerungen des stets temperamentvollen Managers Meijer. Seine Seitenhiebe auf die vereinseigene Volleyballabteilung und die Stadt Aachen dürften auch bei dem Alemannia-Talk in Kohlscheid thematisiert werden. Während der letzten Mitgliederversammlung hatte der nicht auf den Mund gefallene Niederlänger den Volleyballerinnen und Volleyballern vorgeworfen, dass sie ihren Etat zu Lasten der Alemannia GmbH überzogen hätten: „Die Abteilungen müssen lernen, auf eigenen Füßen zu stehen. Auf meinen Füßen zu stehen, wird auf Dauer zu schmerzhaft.” Und in Richtung Stadt schmetterte Meijer: „Jedes Wort über diese Stadt ist ein Wort zu viel. Wer hier lebt und den Stellenwert der Alemannia nicht akzeptiert, dem ist nicht zu helfen.”

Unerwähnt ließ Alemannias Sportdirektor in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass immerhin die Stadt vor fast genau einem Jahr den Zweitligisten in Form einer Bürgschaft die Existenz im Profifußball gesichert hat. Aber darauf kann Meijer ja bei „time 2 talk” noch mal angesprochen werden.

Termin: Mittwoch, 11. Mai, um 19 Uhr im Sportpark Kohlscheid, Kaiserstraße 96. Der Eintritt ist frei.
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