Templergraben: Die autofreie Zeit ist zu Ende

Von: gei
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Templergraben
Die ersten Autofahrer prüften gestern die Tragkraft der frischverlegten Pflastersteine. Vorerst fließt der Verkehr auf dem Templergraben nur in eine Richtung, ab Mitte Januar dann auch in Gegenrichtung. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Mit wochenlanger Verspätung ist am Freitag der Verkehr am Templergraben in immerhin eine Fahrtrichtung wieder freigegeben worden. Ab sofort können Autofahrer das monatelang gesperrte Straßenstück im Hochschulbereich wieder in Richtung Karlsgraben passieren.

Damit kehrt allmählich so etwas wie Normalität auf der Baustelle ein, die sich in den letzten Monaten als ungewöhnlich schwierig erwiesen hat.

Unstimmigkeiten zwischen Auftraggebern, Planern und Baufirma haben immer wieder zu Verzögerungen geführt, die sich nun auch in einer deutlich verzögerten Fertigstellung widerspiegeln. Eigentlich sollten alle Arbeiten bereits zum Semesterbeginn im Oktober abgeschlossen sein, nun wird man sich wohl bis zum Frühjahr gedulden müssen, weil immer noch auf eine Lieferung von Basaltplatten aus Viet­nam für einige Fußgängerbereiche gewartet wird.

Die Fahrbahn ist hingegen komplett fertig, einzig im Einmündungsbereich Wüllnerstraße müsse der Untergrund noch abbinden, so dass der Verkehr in Gegenrichtung voraussichtlich erst im Januar freigegeben werden kann. Umstellen müssen sich nun auch wieder die Passanten, die bislang unbedrängt von Autos und Bussen die Straße queren konnten.

Gleichwohl erhoffen sich die Planer von dem Umbau des Templergrabens eine verkehrsberuhigende Wirkung. Zum sogenannten Shared Space durfte die Freifläche zwischen RWTH-Hauptgebäude und Kármán-Auditorium zwar nicht umgebaut werden, der gewünschte Platzcharakter ist dennoch geschaffen worden. Autos dürfen dort künftig mit Tempo 30 passieren. Letzte Pflasterarbeiten – unter anderem vor dem Super C – und Straßenmöblierungen sollen bis April erledigt werden.

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