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Teilstück des Vennbahnwegs an den Aachen-Arkaden eröffnet

Von: mas
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Einradfahrer vom Circus Configurani nahmen das Teilstück des Radwegs zwischen Aachen-Arkaden und Philipsstraße in Betrieb. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Von Aachen bis nach Luxemburg können Radler jetzt den Vennbahnweg nutzen. Die alte Eisenbahntrasse ist rund 130 Kilometer lang und schon jetzt eine beliebte Strecke für Radler, Skater und sogar Kleinkinder mit ihren Dreirädern. Mit einem kleinen Umtrunk wurde jetzt die Eröffnung des letzten Teilstücks von den Aachen-Arkaden bis zur Philipsstraße gefeiert.

 Und da der Vennbahnweg ein grenzüberschreitendes Projekt ist, hatte auch die Tourismusministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Isabelle Weykmans, ihren Besuch angekündigt.

„Ich freue mich, den Vennbahnweg zu eröffnen“, sagte Bürgermeister Björn Jansen. Für den Tourismus erhoffen sich alle anliegenden Regionen eine Steigerung. Und Jansen erinnerte daran, dass die Strecke schon im 19. Jahrhundert als Pilgerroute eine große Bedeutung hatte.

Doch auch ein Problem wurde deutlich: Die Querungen der Bundesstraße 258 seien nicht immer ungefährlich. „Wir werden keinen Radler bevorzugt über die Straße lassen“, betonte Gaby Mans von der Verwaltung. Politiker aller Fraktionen sind einen Tag vor der Eröffnung die kritischen Stellen der Trasse abgefahren, um sich Gedanken über mögliche Lösungen zu machen. Bevorzugt behandeln könne man die Radler höchsten in Tempo-30-Zonen, meinte Mans. Marianne Conradt, Bezirksbürgermeisterin in Aachen-Mitte, forderte von allen Nutzern des Vennbahnwegs Rücksichtnahme ein.

Zur Eröffnung standen rund 40 Kinder des Schülerzirkus Configurani bereit, um mit ihren Ein­rädern spannende Akrobatik zu präsentieren. Und 15 Grundschüler aus der Mataréstraße wollten die ersten sein, die das neue Teilstück für sich eroberten.

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