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Stromrechnung immer zuerst bezahlen

Von: Martina Stöhr
Letzte Aktualisierung:

Aachen. „Zahlen Sie Ihren Strom immer zuerst und nehmen Sie bei Zahlungsrückständen sofort den Kontakt mit ihrem Anbieter auf!“ Das sind die wesentlichen Tipps der Verbraucherzentrale, wenn es um finanzielle Probleme beim Zahlen der Stromrechnung geht.

Denn schon bei Zahlungsrückständen von nur 100 Euro kann der Anbieter den Strom sperren. Immerhin 65 solcher Fälle hatte die Verbraucherzentrale in den letzten sechs Monaten zu behandeln.

Das Ärgerliche dabei sind die Kosten, die zusätzlich durch Mahngebühren und das Sperren beziehungsweise Wiederherstellen der Stromversorgung entstehen.

„Und diese Kosten sind durchaus vermeidbar“, meint Martina Wagner von der Verbraucherzentrale. Sie rät, den Strom immer zuerst zu bezahlen. Abschläge und Jahresendabrechnungen sollten vor allen anderen Rechnungen beglichen werden. Denn wie gesagt: Wer tatsächlich in Verzug gerät, läuft Gefahr, dass er auf den Strom verzichten muss.

Und eine Stromsperre sollte laut Schuldnerberaterinnen der Verbraucherzentrale unbedingt vermieden werden. Die Stawag kassiert für die Sperrung und die anschließende Wiederherstellung rund 90 Euro und liegt damit im Preisvergleich zu anderen Anbietern noch unter dem Durchschnitt.

Überhaupt verhalte sie sich gegenüber ihren Kunden durchaus fair, meint Martina Wagner. Denn während andere Anbieter zum Teil bei den Nebenkosten richtige Abzocke betreiben und beispielsweise für das telefonische Ankündigen der Stromsperre zehn Euro kassierten, halte sich die Stawag da zurück.

Laut Verbraucherzentrale empfiehlt es sich aber in jedem Fall, die Rechnungen mit Blick auf die Nebenforderungen genau zu prüfen. Die Berater der Verbraucherzentrale nehmen strittige Rechnungsposten genau unter die Lupe. Und bei intransparenten Forderungen übernimmt ihre Rechtsabteilung die entsprechende Prüfung.

Die Verbraucherzentrale hat nun einen Flyer herausgegeben, der die wichtigsten Fakten zum Thema Stromsperre zusammenträgt. Angeraten werden zum Beispiel ein Haushaltsbuch, um die eigenen Ausgaben besser im Blick zu haben, und die Kontrolle des Stromzählers und des Verbrauchs, um am Ende des Jahres keine böse Überraschung zu erleben.

Ratenzahlungen

Sollte es dennoch zu einem Zahlungsrückstand kommen, sollten realistische Ratenzahlungen mit dem Stromanbieter vereinbart werden, rät das kleine Heftchen unter anderem. Es kann in der Verbraucherzentrale, AachenMünchener-Platz 6, kostenlos abgeholt werden.

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