Straßenbauprojekte: Viele neue Trassen, nur B258 fehlt

Von: udo
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Düsseldorf. Die rot-grüne Landesregierung hat gestern ihre rund 21 Milliarden Euro schwere Wunschliste für Straßenbauprojekte in NRW auf den Weg nach Berlin gebracht.

Darin enthalten sind der Ausbau der A 4 zwischen Aachener Kreuz und Laurensberg sowie der A 44 zwischen Broichweiden und Alsdorf von jeweils vier auf sechs Spuren.

Zudem stehen neue Ortsumgehungen für Düren (B 56/ B 399), Gereonsweiler (B 57), Unterbruch und Wassenberg (jeweils B 221) in dem Papier.

Der B 258-Ausbau (Monschauer Straße) fehlt hingegen. Der Streit zwischen Politikern aus der Eifel und Aachen führe dazu, dass NRW die Bundesstraße derzeit nicht weiter plane, sagt der Landtagsabgeordnete Stefan Kämmerling (SPD/Eschweiler).

Er habe Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU) gebeten, einen runden Tisch einzuberufen, um „die starre Haltung der CDU-Mehrheit im Aachener Stadtrat im Sinne eines Ausbaus der B 258 positiv zu beeinflussen“.

Möglichst viele Straßen sollen Teil des Bundesverkehrswegeplans werden, der ab 2015 für zehn Jahre gilt. Die Projekte werden nach Bewertung durch das Bundesverkehrsministerium an die Länder zurückgesandt. Dann folgt eine verbindliche Anmeldung.

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