Stein für Stein zum schönen Schulhof

Von: Lee Beck
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„Viele einzelne Objekte ergeben ein Ganzes.” Davon ist offenbar auch diese junge Mosaik-Künstlerin überzeugt und hilft dabei, den Schulhof der Hauptschule Burtscheid zu verschönern. Noch bis Freitag kann jeder, der möchte, mitmachen. Foto: Heike Lachmann

Aachen. „Das ist meine Schildkröte, sie streckt die Zunge raus”, sagt Aissa Zoubeida, Schüler der Klasse 5a der Gemeinschaftshauptschule (GHS) Burtscheid, und zeigt auf eine bunte Schildkröte aus Mosaiksteinen. „Das Projekt macht mir so viel Spaß, dass ich noch einen Nemo machen werde”, fügt er hinzu.

Aissa nimmt am Mitmach-Mosaik-Projekt zur Verschönerung des Schulhofs seiner Schule teil. Und das kann sich sehen lassen: Schon nach den ersten beiden Tagen ist eine halbe von zwei zu dekorierenden Wänden bereits geschmückt. Das Projekt findet unter dem Motto „Schulleben: Stein für Stein” in Kooperation mit dem Netzwerk Eigenarbeit über einen Zeitraum von neun Tagen statt. Die Schirmherrschaft übernahm Schulrat Wolfgang Müllejans vom Schulamt für die Städteregion Aachen.

Im August des vergangenen Jahres sahen Monika Lemaitre und Erika Molatta ein ähnliches Projekt zur Verschönerung einer Wand im Kennedypark im Aachener Ostviertel und fragten sich, ob so etwas auch an einer Schule möglich sei. Sie riefen beim Netzwerk Eigenarbeit an und holten die Aktion kurzum an ihre Schule nach Burtscheid.

„Ich ging mit dem Hausmeister auf Sponsorentour und viele Geschäfte sowie Privatleute hier aus der Umgebung waren bereit uns zu unterstützen. Besonders die Sparkasse hier in Burtscheid zeigte sich sehr großzügig”, erklärte Monika Lemaitre. Auch die Bürgerstiftung Lebensraum ist mit dabei und wie deren Vorsitzende Brigitte Erm erklärt „fördern wir ehrenamtliches Engagement, daher liegt uns dieses Projekt, wo viele Hände etwas Schönes für alle schaffen, sehr am Herzen”.

Nachdem der Grundstein gelegt war, fand ein Workshop mit drei Schülern und drei Lehrern unter der Leitung der Mosaik-Künstlerin Kerstin Nützmann statt. Die Künstlerin ist jeden Tag beim Projekt anwesend. Für sie ist Mosaikkunst etwas Besonderes, weil „jeder etwas hat, mit dem er sich identifizieren kann; viele einzelne Objekte ergeben etwas Ganzes”.

Erika Molatta zieht ein zufriedenes Zwischenfazit: „Es läuft sehr, sehr gut. Viele Schüler haben schon mitgemacht und viele werden noch mitmachen. Die Aktivität stößt an.”
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