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Stawag und Apag nehmen Stromladestation in Betrieb

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Auch Roller können an der Mostardstraße mit Strom tanken. Darüber freuen sich Herbert Sliwinski und Andreas Pfeiffer (v.l.).

Aachen. Die Stawag hat in Kooperation mit der Parkhausgesellschaft Apag die erste öffentliche Stromladestation für vierrädrige Elektromobile in Aachen in Betrieb genommen.

Die neue Elektro-Tankstelle befindet sich im Parkhaus in der Mostardstraße auf Parkebene B. Dort stehen ab sofort vier Parkplätze für Elektroautos zur Verfügung: An dreien sind Steckdosen mit einer Spannung von 230 Volt installiert und an einem eine Ladestation mit 400 Volt.

Im Eingangsbereich des Parkhauses gibt es zudem eine weitere Elektro-Tankstelle für Roller mit insgesamt acht Steckplätzen. Bereits im Mai hat die Stawag vor dem Super C am Templergraben die erste Ladestation für Roller eröffnet und damit den Startschuss für den Ausbau der Elektromobilität in Aachen gegeben.

Vorreiter bei Elektromibilität

„Die Stawag ist häufig Vorreiter für neue Entwicklungen in der Energiebranche. Diese Rolle nehmen wir nun auch beim Thema Elektromobilität ein. Denn wir sind überzeugt, dass dies in Zukunft ein wichtiges Handlungsfeld für Stadtwerke ist”, begründet Vorstandsmitglied Christian Becker das Engagement.

Herbert Sliwinski, Prokurist der Apag, sieht für sein Unternehmen ebenfalls Perspektiven in der Elektromobilität: „Wir möchten unseren Kunden stets einen Mehrwert bieten und setzen frühzeitig auf Innovationen. Fahrern von Elektrofahrzeugen die Möglichkeit zu bieten, beim Parken direkt ihr Fahrzeug aufzuladen, ist für uns ein solcher Mehrwert.” Weitere Ladestationen sollen in den nächsten Monaten folgen.

Das Thema Elektromobilität möchte Aachen für sich besetzen. Das Landeswirtschaftsministerium will Nordrhein-Westfalen zur ersten großräumigen Modellregion in Europa machen. Dabei soll Aachen als bedeutender Forschungsstandort zur Entwicklung und Verbreitung von zukunftsweisenden Mobilitätskonzepten eine wichtige Rolle spielen. Bis 2020 sollen mindestens 250.000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen des Landes unterwegs sein.

Für die gesamte Bundesrepublik sind eine Million Elektroautos bis 2020 das Ziel. Um dies zu erreichen, stellt die Bundesregierung aus dem Konjunkturpaket II 500 Millionen Euro zur Förderung der Elektromobilität zur Verfügung.

Die Stawag und mehrere Partner, darunter auch die Apag, haben sich mit verschiedenen Projekten für solche Bundesfördermittel beworben. Eine Bewerbung war bereits erfolgreich: Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Aachener mit ihrem Vorhaben „Smart Wheels” zu einem der Sieger im Wettbewerb „Informations- und Kommunikationstechnologie für Elektromobilität” gekürt.
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