Stawag-Aktion: Volleyball lernen mit den „Ladies in Black“

Von: Thorsten Vierbuchen
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Klenkes statt Schulgong: Die Bundesligaspielerinnen Karolina Bednarova (2.v.r.) und Ron Ponte (r.) gaben den Gymnasiastinnen von St. Ursula Nachhilfeunterricht in Sachen Volleyball. Foto. Andreas Steindl

Aachen. Klenkes ersetzt Schulgong – zumindest wenn zwei Spielerinnen der „Ladies in Black“ an Stelle des Lehrers vor der Klasse stehen. Denn die rufen ihre Klasse zu Beginn der Stunde, so wie es auch vor ihren Spielen üblich ist, zum Teamruf zusammen.

Dieses ungewohnte Bild zeigte sich jüngst in der Sporthalle des St. Ursula Gymnasiums. Grund für den prominenten Besuch war die Aktion „Starting-Six“ der Stawag. In einer Doppelstunde unter dem Motto „Volleyballprofis zu Besuch im Sportunterricht“ bekamen die 15 und 16-jährigen Schülerinnen eines Projektkurses zum Thema Sport und Gesundheit wichtige Tipps für das Baggern, Pritschen und Angreifen von Karolina Bednarova, Spielführerin der Ladies in Black, und ihrer Teamkollegin Ron Ponte. Die Idee hinter der Aktion sei gewesen, mehr junge Menschen für den Volleyball zu begeistern, erklärt Eva Wußing, Pressesprecherin der Stawag.

Nachwuchssorgen

„Es ist sehr schwierig, Nachwuchs für die Vereine zu bekommen“, unterstreicht Martha Archontoglou, Sportlehrerin am St. Ursula Gymnasium, die Wichtigkeit der Aktion. Es sei eine „super Sache, die den Schülerinnen ein Grinsen ins Gesicht gezaubert“ habe, ergänzt Archontoglou, die selbst erfolgreich Volleyball gespielt hat. Nicht nur in den Schulen, sondern auch bei den Spielerinnen sei die Freude über das Zusammentreffen groß, betont Dirk Heinhuis, Teammanager der Ladies in Black.

Der Besuch der Volleyballprofis im St. Ursula Gymnasium sei der letzte der ersten Runde von „Starting-Six“ gewesen, das im April dieses Jahres begonnen habe und infolge der erfolgreichen Saison der Ladies in Black bis jetzt andauere, sagt Wußing. Aufgrund des großen Interesses der Aachener Schulen verlängert die Stawag nun die Aktion. „Es haben sich beinahe alle Schulen beworben, vielleicht kommen ja alle mal dran“ so Wußing. Auf jeden Fall bekommen die Schulen jetzt Post von der Stawag.

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