„Stairs“-Zoff: Pächter sind wieder am Zug

Von: Martina Feldhaus
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Die Diskussion geht weiter: Die neuen Pächter des „Stairs“ sollen in den nächsten Tagen erklären, wie sie das Lokal künftig führen wollen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Jetzt sind wieder Marcin Leczkowski und Ibrahim Yadirgi am Zug. Die neuen Pächter des alten „Roncalli“-Cafés, das heute unter dem Namen „Stairs“ firmiert, sollen in den nächsten Tagen mit ihrem Rechtsanwalt beschreiben, wie sie das Lokal künftig führen wollen.

„Das heißt, sie müssen festlegen, was genau dort stattfinden soll“, erklärte Detlef Fröhlke, Leiter des städtischen Ordnungsamts, am Mittwoch auf Anfrage. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob das „Stairs“ eine reine Schank- und Speisewirtschaft, also ein Restaurant ist, oder ob dort – gelegentlich oder regelmäßig – auch Tanzveranstaltungen geben soll.

Fröhlke: „Wenn uns eine genaue Beschreibung vorliegt, prüfen wir diese. Kommen wir zu einem positiven Ergebnis, dann werden wir den Betreibern eine befristete Konzession ausstellen.“ Ob letztendlich auch Partys im „Stairs“ veranstaltet werden dürfen, das ist laut Fröhlke auch abhängig von der Bauaufsicht. Denn das Gebäude an der Theaterstraße ist denkmalgeschützt. Und das bringt für Veranstalter Auflagen mit sich, die nicht so einfach zu erfüllen sind. So waren in der Vergangenheit mehrere Pächter mit verschiedenen Konzepten an dem Objekt gescheitert.

Auch Marcin Leczkowski und sein Geschäftspartner Ibrahim Yadirgi, die das Gebäude seit Mitte November gepachtet haben, hatten in letzter Zeit hier und da Ärger mit dem Ordnungsamt. Dieser gipfelte vor knapp zwei Wochen darin, dass die städtischen Ordnungshüter das Lokal wegen fehlender Konzessionen für ein Wochenende dicht machten. Daraufhin hatten sich Betreiber und Stadt zu mehreren Gesprächen getroffen, zuletzt an diesem Dienstag. Das Gespräch sei „trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sehr konstruktiv“ verlaufen, so Detlef Fröhlke. Marcin Leczkowski und Ibrahim Yadirgi waren bis Mittwochnachmittag nicht zu erreichen.

In jedem Fall finden im „Stairs“ mittlerweile wieder Veranstaltungen statt. Allerdings unter dem Argusauge des Ordnungsamts. Fröhlke: „Solange keine allgemeine Genehmigung vorliegt, werden wir jede einzelne Veranstaltung separat prüfen und schauen, ob sie so durchgeführt werden kann.“ Das gilt etwa für die Abi-Partys, die sich heute im „Stairs“ fortsetzen. Aber auch für die „Shuttle“-Party, der Erstsemesterparty für Studenten am kommenden Mittwoch. Dabei können die „Erstis“ nachts mit Shuttle-Bussen von einer Party zur nächsten fahren. Auch die könne „so laufen“, meint Fröhlke. Kontrollieren werde man „ganz normal“.

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