Aachen - Stadtsportbund regt Kooperation von Borussia und Raspo Brand an

Stadtsportbund regt Kooperation von Borussia und Raspo Brand an

Von: Achim Kaiser
Letzte Aktualisierung:
Borussia Brand
An der Karl-Kuck-Straße spielt derzeit die Brander Borussia. Foto: Harald Krömer

Aachen. Eigentlich ist Borussia Brands Umzug von der Karl-Kuck-Straße zum Brander Wall so gut wie beschlossen. Bis 2020 dürfen die Brander den Naturrasenplatz in dem Wohngebiet nahe der Triererstraße nutzen. Das ist vertraglich so geregelt. Die Brander Bezirksvertretung würde die Borussia aber gerne schon früher am Brander Wall unterbringen.

So hat die Politik bereits signalisiert, dass sie bei der Sitzung am kommenden Mittwoch, 22. Mai, um 17 Uhr diesen Tagesordnungspunkt schnell durchwinken will.

Das würde der Stadtsportbundvorsitzende Björn Jansen gerne verhindern. Er hat sich mit einem Schreiben an die Brander Politiker gewandt und die Bitte geäußert, das Thema von der Agenda zu nehmen und noch nicht über Borussias Umzug abzustimmen.

Ich denke, dass die bevorzugte Variante am Brander Wall keine gute Lösung ist, sagt Jansen auf Anfrage der Nachrichten. Für den Stadtsportbundchef steht außer Frage, dass eine Verlagerung von Borussias bisheriger Spielstätte zwingend notwendig und auch unumgänglich sei.

Dabei folgt Jansen den Argumenten der Politik. CDU, SPD, Grüne und FDP sind der Auffassung, dass der Sportplatz sehr renovierungsbedürftig sei. Drainage und Lampen seien defekt oder baufällig, da helfe nur eine Erneuerung. Auch das Vereinsheim der Borussia mit Duschen und Versammlungsraum entspreche nicht mehr den Anforderungen eines modernen Sportbetriebs.

So weit, so gut. Im Gegensatz zur Brander Politik hält Jansen den Brander Wall nicht für die beste Alternative: Diese angedachte neue Anlage bereitet vor allem Kinder Probleme, weil sie dorthin nur sehr schlecht gelangen können.

Für den Vorsitzenden des Stadtsportbundes wäre eine Aufwertung der Anlage Wolferskaul die bessere Alternative. Dort könnte ein zweiter Kunstrasenplatz, samt Vereinsheim und besseren Parkmöglichkeiten entstehen, sagt Jansen.

Der Stadtsportbundvorsitzende würde gerne Vertreter der Borussia und der am Wolferskaul beheimateten DJK Rasensport Brand an einen Tisch holen, um eine mögliche Kooperation der Vereine auszuloten. Alte Traditionen sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden, aber mit Blick auf die sich ändernden Zeiten muss meines Erachtens an einer größeren Lösung gearbeitet werden, betont Jansen.

Zwar hat er von den Politkern noch keine Rückmeldung. Er geht aber davon aus, dass ihm die notwendige Zeit für Gespräche eingeräumt wird. Schließlich läuft Borussia Nutzungsvertrag für die Anlage an der Karl-Kuck-Straße ja auch erst 2020 aus...

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert