Stadtpuppenbühne: Et Schängche startet wieder richtig durch

Von: Peter Langohr
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Stellten das Programm für die neue Spielzeit des Öcher Schängche vor: Spielleiter Otto Trebels, der Leiter des Kulturbetriebs, Olaf Müller, und Schängche-Puppenspieler Peter Reuters (v.l.). Foto: Martin Ratatajczak

Aachen. Dass das Schängche allen echten Öchern am Herzen liegt, verseht sich von selbst. Wie groß aber auch die Wertschätzung des offiziellen Aachen für die pfiffige Stockpuppe ist, unterstrich der Leiter des städtischen Kulturbetriebs, Olaf Müller, der es sich nicht nehmen ließen, bei der Vorstellung des Programms der Stadtpuppenbühne für die kommende Spielzeit dabei zu sein.

Er strich heraus, dass Aachen mit dem Schängche-Theater fast so etwas wie ein Alleinstellungsmerkmal habe, denn schließlich gebe es Stockpuppentheater in dieser Form nur noch mit dem Hänneschen-Theater in Köln und dem Tchantchés-Theater in Lüttich. Im Spiel der Öcher Stockpuppen werde Heimat erlebbar und die Freude des Herzens vermittelt.

Spielleiter Otto Trebels übernahm es dann, das Programm der Spielzeit vorzustellen. Dazu hatte er Verstärkung mitgebracht, nämlich „et Schängche“ unterstützt vom „Poliss Noppeney“ und den Spieler der Schängche-Puppe, Peter Reuters.

Kinderstücke

Eröffnet wird die Spielzeit bereits am Sonntag, wenn sich um 15 Uhr der Vorhang zum Will-Hermanns-Stück „Der Teufel in Aachen“ hebt. Dieses Stück mit dem Untertitel „wie et Schängche d´r Krippekratz köllt“ ist in diesem Jahr nicht nur die traditionelle Eröffnung der Spielzeit, sondern steht auch am Anfang einer Trilogie, die im weiteren Verlauf der Spielzeit durch die Stücke „Der Glockenguss von Aachen“ und „Der Geist im Dom“ vervollständigt wird.

Mit den beiden Märchenstücken „Aschenbrödel“ und „Die Wunschlaterne“ werden die fünf für Kinder geeigneten Aufführungen komplettiert. Natürlich darf der Hinweis nicht fehlen, dass bei den Kinderstücken darauf geachtet wird, dass sie von der Sprache her für jeden verständlich sind. Daher beträgt der Öcher-Platt-Anteil maximal 40 Prozent.

Die erwachsenen Zuschauer dürfen sich wie üblich an zwei Stücken freuen. Da gibt es zum einen den Klassiker „D´r Barong Flöckmösch“ von Hein Jansen und zum anderen das selten gespielte, weil physisch sehr schwere Stück „Die Wurmhexen“ über die Aachener Gräfin Mobesenn von Will Hermanns.

Ende Januar, Anfang Februar 2016 heißt es dann unter dem speziellen Motto „Fastelovvend ejjen Frittebud“ an fünf Terminen „Öcher fiere met et Schängche Karneval“, einer Veranstaltungsreihe, für die der Förderkreis Öcher Schängche verantwortlich zeichnet.

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