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Stadtmeistertitel geht erstmals an Inde Hahn

Von: Nils Heinichen
Letzte Aktualisierung:
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So sehen Sieger aus: Bezirksligist FC Inde Hahn sichert sich den Stadtmeistertitel samt Sparkassen-Cup in einem spannenden Finale gegen den favorisierten Landesligisten Hertha Walheim. Fotos: Ralf Roeger Foto: Ralf Roeger
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Packende Zweikämpfe im strömenden Regen: Inde Hahn (gelbe Trikots) behält mit 3:2 die Oberhand im Finale gegen Hertha Walheim.

Aachen. Zum ersten Mal in der Vereinshistorie ist Bezirksligist Inde Hahn Aachener Fußball-Stadtmeister. In einem nach der Pause spannenden Finale setzten sich die Außenseiter gegen die favorisierte Hertha aus Walheim mit 3:2 durch. Und euphorisiert vom Stadtmeistertitel verkündete Hahns Trainer Oliver Heinrichs das Saisonziel für die kommende Spielzeit: „Wir wollen aufsteigen!“

Bei strömendem Regen am Finaltag der 28. Fußball-Stadtmeisterschaft in Vaalserquartier freuten sich die Zuschauer auf das Derby zwischen Landesligist Hertha Walheim und dem Überraschungs-Finalisten. Der Bezirksligist aus Hahn hatte sich in der Zwischenrunde gegen Alemannia Aachen II, Eintracht Kornelimünster und Borussia Brand durchgesetzt. Im Halbfinale wurde Arminia Eilendorf mit 3:1 besiegt. Die Hertha qualifizierte sich durch drei 3:0-Siege gegen GW Lichtenbusch, DJK FV Haaren und Gastgeber FV Vaalserquartier für die Vorschlussrunde. Dort wurde Liga-Konkurrent Rhenania Richterich eindrucksvoll mit 7:1 bezwungen.

Im Finale begannen beide Mannschaften verhalten und nervös. Vom technisch anspruchsvollen Kurzpassspiel beider Teams in den Spielen zuvor war – auch aufgrund der schwierigen Wetterverhältnisse – nicht mehr viel zu sehen. Viele Fehlpässe und schnelle Ballverluste prägten eine ereignislose erste Halbzeit.

Mit dem Wiederanpfiff wurde das Spiel dann deutlich besser – auch weil der Regen nachließ. Walheim machte nun etwas mehr Druck, allerdings hatte Hahn die besseren Torchancen. Schließlich zappelte in der 55. Minute der Ball erstmals im Netz. Hahns japanischer Stürmer Hiroshi Koyama vollendete aus halblinker Position sehenswert ins lange Eck.

Das Tor war der Auftakt zu einer erstklassigen zweiten Hälfte. Nur sieben Minuten später stand Walheims Mark Thomsen frei vor Hahns Schlussmann und schob zum 1:1 ein. Das Spiel ging jetzt rauf und runter, wobei vor allem der Bezirksligist immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor kam. In der 74. Minute wurde Koyama im Strafraum gehalten. Den fälligen Strafstoß verwandelte Peter Szczyrba sicher zur erneuten Führung der Hahner. Diese hielt jedoch nicht lange.

Ein umstrittenes Foul ermöglichte der Hertha eine gute Freistoß-Position direkt an der Strafraumgrenze. Michael Grummer glich sehenswert aus. Allerdings setzte Kevin Klinkenberg noch eins drauf: Aus rechter Position zirkelte er einen Freistoß direkt ins Tor. Ein Treffer, der durchaus das Prädikat „Tor des Monats“ verdient hätte (80.). Das Team von Hertha-Trainer Mirko Braun bäumte sich noch einmal auf und hätte den erneuten Ausgleich erzielen müssen. Nick Capellmann verfehlte jedoch knapp. Wenig später war Schluss. Inde Hahn gewann verdient mit 3:2 gegen den letztjährigen Mittelrhein-ligisten. Somit geht der Titel erstmals an die Inde.

Trainer Oliver Heinrichs zollte seiner Mannschaft Respekt. „Die Leistung macht uns schon stolz. Das ist für den Verein ein schöner Titel“, sagte der Coach. „Das war ein verdienter Sieg“, ergänzt Co-Trainer Bernd Wesemann.

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