Aachen - Stabhochspringer Björn Otto trainiert mit Kindern im Waldstadion

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Stabhochspringer Björn Otto trainiert mit Kindern im Waldstadion

Von: Lukas Weinberger
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Hilfestellung vom Olympia-Zweiten: Björn Otto brachte Kindern im Waldstadion den Stabhochsprung näher. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Björn Otto hat wieder sein breitestes Grinsen aufgesetzt, als er am Donnerstag ins Waldstadion kommt. Gut gelaunt – so kennt man den Stabhochspringer in Aachen, das Dauerlächeln ist längst so etwas wie sein Markenzeichen geworden.

Kein Wunder, Aachen ist vor allem in den vergangenen beiden Jahren ein gutes Pflaster für Otto gewesen. Zwei Mal hintereinander hat er das Net­Aachen-Domspringen gewonnen, 2012 sogar mit dem immer noch gültigen Deutschen Rekord von 6,01 Metern.

Auch am Mittwoch wird Otto auf dem Katschhof sein, wenn dort die 10. Auflage des Wettbewerbs über die Bühne geht. Dieses Jahr kann der Kölner aber nur zuschauen, eine Verletzung setzt ihn seit Monaten außer Gefecht. „Natürlich macht mich das traurig“, sagt er, Aachen sei etwas Besonderes für ihn.

Seine gute Laune hat er trotzdem bewahrt, das kann man nicht übersehen, als er am Donnerstag im Waldstadion für eine kleine Einstimmung auf das Spektakel zwischen Dom und Rathaus gesorgt hat: Rund 40 sportbegeisterten Kindern hat Otto seinen Sport nähergebracht. „Es ist schön, das weitergeben zu können, was man gelernt und erlebt hat“, sagt Otto, und die Kinder hängen an seinen Lippen, während er den Stabhochsprung erklärt. So sieht die richtige Grifftechnik aus, so sollte man anlaufen, und der Absprung, der muss so aussehen. „Wer Stabhochspringer werden will, der muss auch ein bisschen verrückt sein“, sagt Otto. „Und Mut gehört auch dazu.“

Linda, 7, und Ebba, 8, beide Mitglieder in der Leichtathletik-Abteilung von Organisator Alemannia Aachen, können sich das mit dem Stabhochspringen eigentlich ganz gut vorstellen. „Ausprobieren will ich das auf jeden Fall“, sagt Ebba. Ihre Freundin lacht und nickt. Einen ersten Vorgeschmack gibt es, als sich die Kinder auf einen Kasten stellen, sich am Stab festhalten und mit Ottos Hilfe auf die Matte schwingen. Für die allermeisten ist das eine Premiere, sie kommen zum ersten Mal mit Stabhochsprung in Berührung. Nicht so Lukas, 9, der gehört da eher zu den Experten. Zuletzt hat er den Stabhochsprung-Wettbewerb bei der EM in Zürich verfolgt, beim Domspringen auf dem Katschhof war er auch schon „ein, zwei Mal“, am Mittwoch ist er wieder dort. Und wer ist der beste Stabhochspringer? „Björn Otto natürlich.“

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