Aachen - Sportangebote: Die Freude an der Bewegung fördern

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Sportangebote: Die Freude an der Bewegung fördern

Von: Rolf Hohl
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Waldemar Radke, der Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg (vorne links), unterstützt die Sportangebote der zehn Schulen aus der Städteregion mit insgesamt 38.200 Euro. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Fernseher und Computer sind heutzutage nur allzu verlockende Hindernisse, wenn es darum geht, Kinder und Jugendliche zu mehr Sport zu animieren. 85 Schulen aus dem ganzen Rheinland haben sich die Überwindung dieser Hindernisse zum Ziel gesetzt und mit vielen Sportprojekten so manchen Schülern die körperliche Betätigung schmackhaft gemacht.

Die zehn teilnehmenden Schulen aus der Städteregion nahmen nun Schecks im Wert von insgesamt 38.200 Euro von der AOK Rheinland/Hamburg entgegen, um diese Projekte fortzuführen.

Zusammen mit den örtlichen Sportvereinen haben die Schulen Angebote geschaffen, die von den Schülern rege genutzt werden. „Es ist ganz entscheidend, dass der Spaß und die Freude dabei nicht verloren gehen“, sagte Waldemar Radtke, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg.

Das Anne-Frank-Gymnasium widmete sich etwa dem Basketball. Das Interesse an dem Sport war bei den Schülern durch die Erfolge der beiden Laurensberger Mannschaften BG Aachen und Nike Aachen ohnehin schon geweckt. „Es ist auch unser Ziel, die Schüler an die Vereine heranzuführen“, so Wolfgang Gurzan, Schulleiter des Gymnasiums. Denn wer einmal in einem Verein sei, der bleibe oft ein Leben lang dort. Auch Bettina Heß von der BG Aachen ist von der Zusammenarbeit mit der Schule überzeugt: „Wenn man den Kindern einen Ball in die Hand gibt, dann sind sie sofort motiviert.“

Mit Tischtennis, Tanzen und Fußball hat sich die Gemeinschaftshauptschule Aretzstraße sehr breit aufgestellt. Hier liege der Fokus neben der sportlichen Betätigung der Schüler auch stark auf der Integration, wie Schulleiterin Dagmar Castillo sagte. „Viele kommen aus fremden Kulturen und kennen das Vereinswesen hier noch gar nicht.“

Gleich fünf Schulen beteiligen sich am Projekt „Rad macht Schule“, das die Schüler dazu animiert, das Fahrrad nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch in der Freizeit zu nutzen, etwa um die weitläufige Gegend zu erkunden oder kleine Mountainbike-Touren durch die Eifel zu machen. Wie bei allen geförderten Projekten, werden mit den Geldern dauerhafte Strukturen geschaffen, um die Sportangebote überall erhalten und ausbauen zu können.

Auch für die Vereine, die mit den Schulen zusammenarbeiten, lohnt sich der Aufwand. Nicht selten finden die Jugendlichen erst über diese Projekte den Einstieg in den Sport und bleiben ihnen dann für lange Zeit erhalten.

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