Aachen - Spitzengespräch zur Drogenproblematik endet ohne schnelle Lösung

Spitzengespräch zur Drogenproblematik endet ohne schnelle Lösung

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Aachen. Viel Lärm um nichts: Das groß angekündigte Spitzengespräch zu den Themen Suchthilfe, Drogen und Kriminalität in Aachen ist am Mittwochabend mit der Erkenntnis zu Ende gegangen, dass man die Problematik nicht schnell lösen könne, stattdessen die Situation intensiver als bisher analysieren müsse.

Zu diesem Zweck wurde vereinbart, dass zunächst Stadt und Städteregion das Gespräch aufarbeiten und zu weiteren Gesprächen in unterschiedlicher Zusammensetzung einladen werden.

Oberbürgermeister Marcel Philipp hatte zu dem Gespräch Vertreter von Polizei, Verbänden, Hilfsorganisationen, Politik und Verwaltung eingeladen. Etwa 35 Teilnehmer zählte schließlich die Runde im Aachener Rathaus, zu der auch Vertreter der Bürgerinitiative Kaiserplatz geladen waren. Anwesend waren unter anderem Städteregionsrat Helmut Etschenberg, Polizeipräsident Klaus Oelze und Bernhard Verholen, Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes Aachen.

Wie das städtische Presseamt berichtet, hatte OB Philipp im Vorfeld der Gesprächsrunde als langfristiges Ziel ein besser abgestimmtes Konzept angemahnt. „Es hat zwar bisher vielfältige Einzelmaßnahmen gegeben, aber auch oft solche mit wenig Erfolg“, so Philipp. „Man muss die Klagen der Bürger ernst nehmen.“

Folglich solle in der nun vereinbarten intensiven Analyse der Situation rund um den Kaiserplatz und an anderen Orten im Stadtgebiet die Aachener Bürgerschaft – mehr als bisher – einbezogen werden.

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