Spielplatz Schlossparkstraße bekommt ein neues Gesicht

Von: hr
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Aachen. Da erzählte Karen Roß-Kark vom städtischen Umweltamt den Bezirksvertretern in Laurensberg nichts Neues. Der Spielplatz an der Schlossparkstraße sei etwas verwahrlost, habe aber von der Lage her sehr viel Potenzial. „Mit einer Aufwertung des Spielplatzes könnte das ganze Viertel aufgewertet werden”, berichtete die städtische Spielplatzexpertin.

Dessen waren sich die Bezirksvertreter aller Fraktionen durchaus bewusst, deshalb hatten sie bereits im August 2008 beschlossen, den Spielplatz zu sanieren. Nun ist es so weit: Das von Karen Roß-Kark erarbeitete Konzept, an dem Jugendliche und Anwohner beteiligt worden waren, wird umgesetzt. Das haben die Bezirksvertreter einstimmig beschlossen.

Das Konzept, das in Anlehnung an das angrenzende Schloss Rahe unter dem Motto „Ritter und Burgfräulein, Elfen und Hexen, Harry Potter und Hermine spielen an der Schlossparkstraße” steht, sieht Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kindergartenkinder, Schulkinder und Jugendliche vor - zum Teil in getrennten Bereichen.

Unter anderem sind Kletterwände, Drehkreisel und eine Rutsche vorgesehen. Zudem soll der Sandspielbereich mit einem Spielhaus ausgebaut und eine Kleinkindschaukel gebaut werden. Auf der angrenzenden Wiese werden eine Stehwippe und eine Doppelschaukel ergänzt. Außerdem erhalten Karussell und Dreierwippe einen Kunststoffbelag.

Für die Eltern sind zwei neue Bänke, vier Hockerbänke und eine Tisch-Bank-Kombination vorgesehen. Der Bolzplatz erhält unter Berücksichtigung der Lärmemission einen Ballfangzaun, eine weitere Tischtennisplatte sowie zwei bis drei Jugendbänke. Daneben wird die vorhandene Skateranlage durch einen neuen Belag mit Asphalt aufgewertet. Die Kosten für die Umgestaltung des Spielplatzes und den Bolzplatzbereich betragen nach erster Schätzung rund 130.000 Euro.

Karen Roß-Kark sagte den Bezirksvertretern zu, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. Die Bezirksvertreter forderten ihrerseits, dass die Arbeiten bis spätestens Juni 2012 abgeschlossen sein sollten. „Denn sonst ist die Spielsaison wieder vorbei”, wie Karin Schmitt-Promny (Grüne) stellvertretend für sämtliche Fraktionen feststellte.
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