Spielplätze noch immer in schlechtem Zustand

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Kletterten auf Wunsch des Fotografen selbst auf ein Spielgerät für Kinder: Dominik Bayer, Phillip Eischet, Sebastian Driel und Daniel Morkisch, die in den Ferien Aachens Spielplätze stichprobenartig unter die Lupe nahmen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Es ging den jungen Leuten, 16 bis 18 Jahre alt, um ein wichtiges Thema, auch wenn sie dem Gegenstand der Betrachtung schon einige Jahre entwachsen sind: der seit Jahren marode Zustand Aachener Spielplätze.

Und so beschloss ein harter Kern der Schüler-Union Aachen, einige Tage der Sommerferien zu opfern und eine eigene Untersuchung anzustellen. Das Ergebnis, so Vorsitzender Phillip Eischet, sei nach wie vor besorgniserregend: „Es hat sich nicht viel geändert.”

Allerdings haben die christdemokratischen Nachwuchspolitiker auch nicht alle der 300 Aachener Spielplätze in Augenschein genommen, dass hätte die ehrenamtlichen Kräfte überfordert. Aber immerhin: Rund zehn Prozent von ihnen haben sie unter die Lupe genommen, je zur Hälfte in der Innenstadt und den Außenbezirken.

Mit ihrer Sommeraktion folgten die Schülerunionisten professionellen Vorbildern, den „Kollegen” vom TÜV, die schon mehrfach einige der Aachener Spielgelegenheiten als unbrauchbar und ungepflegt eingestuft hatten, einige sogar als lebensgefährlich. Dass Defizite bestehen, zeigte sich etwa im Stadtgarten, neben dem Spielcasino.

Dort befinden sich etwa Klettergerüste mit enormer Fallhöhe, auf dem Boden befinden sich aber nur Schotter oder Steine. Verrostetes Metall, verfaultes Holz, herausstehende Schrauben, mitunter machten die Schüler erschreckende Zustände aus.
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