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Spektakulärer „Budenzauber” startet mit vielen Toren

Von: Robert Flader
Letzte Aktualisierung:
Hallenfußball
Am ersten Tag der Aachener Stadtmeisterschaft im Hallenfußball haben sich der VfR Forst und Eintracht Kornelimünster für die Endrunde am Sonntag qualifiziert. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ihren Wechsel könnte man auch als fliegend bezeichnen. Ein kurzer Blick, ein zustimmendes Nicken, aufmunterndes Abklatschen und weiter geht es. Keine Zeit für viel Small-Talk. Der Zeitplan ist eng und lässt keine Zeit zum Durchatmen.

Nach dem Abpfiff ist vor dem Anpfiff. Joachim Hill und Andor Schmitz ist das nur recht. Denn ohne die beiden Männer mit der Pfeife läuft nämlich nichts auf dem Platz, auch nicht bei der ersten Aachener Stadtmeisterschaft im Hallenfußball.

Auch wenn sie sich nicht aktiv an der spektakulären Torejagd beteiligen, sind sie doch genauso wichtig wie Spieler und Spielgerät. „Hallenfußball ist einfach genial”, sagt Hill, 52. Der erfahrene Schiedsrichter fühlt sich in der Halle sichtlich wohl. „Von mir aus könnte jede Woche ein Hallenturnier stattfinden.”

Andor Schmitz, 19, ist vom Alter her das genaue Gegenteil von seinem Kollegen. Doch die Begeisterung für den spektakulären „Budenzauber” teilen beide. Genauso wie die Passion für das Amt des Unparteiischen.

„In der Halle ist es schwieriger, ein Spiel zu leiten.” Er notiert sich Tore, Karten und Auffälligkeiten während des Spiels. Gleich muss er wieder auf den Platz, Joachim Hill wird dann die Statistik führen. „Hallenfußball geht noch mehr an die Kondition”, sagt der Orsbacher, der bereits vor 28 Jahren als Schiedsrichter anfing.

Deshalb teilen sie sich die Leitung der insgesamt zehn Spiele in Gruppe B. Der eine pfeift, der andere beobachtet. Das klappt ganz gut. Sie sind ein eingespieltes Team, obwohl sie das erste Mal zusammen pfeifen.

Oben auf den Rängen feiert die Mannschaft von Eintracht Kornelimünster gerade den Einzug in die Endrunde (siehe unten). „Da müssen wir uns aber erheblich steigern, wenn wir bestehen wollen”, sagt Fußballobmann Markus Bausch angesichts der am nächsten Sonntag wartenden „Hammergruppe ” mit zahlreichen Landes- und Bezirksligisten wie Hertha Walheim und Westwacht Aachen oder Inde Hahn, bevor er den entscheidenden Satz hinterher schiebt: „Aber in der Halle ist andererseits alles möglich.” Auch für das Team aus der Kreisliga A.

Unten geht es ebenfalls richtig zur Sache. Und die Zeit drängt. Mal wieder! Das nächste Spiel steht auf dem Programm. Und damit der nächste Wechsel für die beiden Schiedsrichter.

Alle Ergebnisse des ersten Turniertages

Gruppe A
Schwarz Rot Aachen - Rhenania Rothe Erde 2:2
Internationaler SV - Raspo Brand 4:2
Eintracht Kornelimünster - Schwarz Rot Aachen 4:0
Rhenania Rothe Erde - ISV 0:3
Raspo Brand - Eintracht Kornelimünster 3:2
Schwarz Rot Aachen - ISV 0:4
Rhenania Rothe Erde - Raspo Brand 1:8
ISV - Eintracht Kornelimünster 0:5
Raspo Brand - Schwarz Rot Aachen 4:1
Eintracht Kornelimünster - Rhenania Rothe Erde 5:1

Gruppensieger: Eintracht Kornelimünster

Gruppe B VfR Forst - Germania Freund 5:1
FV Vaalserquartier - VfL 05 Aachen 4:1
VfR Forst - Arminia Eilendorf 4:2
Germania Freund - VfL 05 Aachen 4:3
Vaalserquartier - Arminia Eilendorf 1:2
VfR Forst - VfL 05 Aachen 7:3
Germania Freund - Arminia Eilendorf 1:9
VfR Forst - Vaalserquartier 2:2
VfL 05 Aachen - Arminia Eilendorf 3:0
Germania Freund - Vaalserquartier 2:6

Gruppensieger: VfR Forst

Die Gruppensieger nehmen an der Endrunde am Sonntag, 31. Januar, teil.
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