Aachen - SPD zur Wahl: Beim Endspurt wieder richtig Gas geben

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SPD zur Wahl: Beim Endspurt wieder richtig Gas geben

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Im Kreise seiner SPD-Familie wirkte der Unterbezirksvorsitzende und Landtagsabgeordnete Karl Schultheis auf dem Lousberg völlig entspannt. Nach der Mai-Demo des DGB sammeln sich Aachens Genossen traditionell am Nachmittag zum Familienfest.

Dann gibt es Würstchen, Kuchen und Kinderbelustigung gemixt mit den Klängen der Jazzhouse-Band sowie politische Diskussion, in genießbaren Dosen über den Tag verteilt steuern die Funktionsträger ihre Reden bei.

Drohende Schauer mahnten dann die beiden Landtagskandidaten, ihre Mitgenossen nicht über gebühr im Regen stehen zu lassen. So schnappte sich Claudia Walther noch schnell vor einem größeren Guss das Mikro, um den rund 500 Anwesenden dringend ans Herz zu legen, am kommenden Wahlsonntag fleißig an die Urnen zu pilgern und ihre Kandidaten zu wählen.

Walther tritt als SPD-Landtagskandidatin im Süden der Stadt an, muss sich dort mit keinem geringeren als dem Landesminister Armin Laschet messen. Gerade der Mann, der das Kibiz-Gesetz (Kinderbildungsgesetz) auf den Weg brachte, fordert als politischer Gegner regelmäßig den Widerspruch der SPD-Kandidatin. Das Kibiz-Gesetz stelle die Kitas schlechter, es sei ein Bildungsverhinderungs- und Spargesetz, kritisierte Walther die Regierungsarbeit der schwarz-gelben Koalition in Düsseldorf. man brauche einfach mehr Geld für die nötige frühkindliche Förderung, meinte Walther. Und man dürfe nicht weiter den Kommunen den Geldhahn zudrehen und ihnen gleichzeitig immer mehr Pflichtaufgaben aufbürden.

Schultheis, der im Wahlkreis1 kandidiert, appellierte im Vorfeld des Urnenganges nochmals an bewährte sozialdemokratische Tugenden. „es geht darum, künftig den sozialen Zusammenhalt zu stärken und nicht weiterhin, wie es die FDP will, die Ellenbogen herauszufahren”, mahnt Schultheis und forderte die Genossinnen und Genossen auf, während der letzten Tagen vor der Wahl nochmals richtig Gas zu geben.

1. Preis nach Berlin

Für die Unterhaltung der Kleinen sorgte beispielsweise „das Affentheater” , Motto „Kultur für Kids und Co. da gab es alles, was das Herz der Kleinen hüpfen ließ, Angebote wie Kinderschminken, eine Fakir-Show und der Mitmachzirkus waren die Gewähr für einen abwechslungsreichen nachmittag für den Nahwuchs wie die Eltern. Für deren Bildungsbedürfnis präsentierten sich nahestehende Organisationen wie die Arbeiterwohlfahrt (AWO) oder „Die Falken” . Magnetisch wirkten wie jedes Jahr die Lose für die große Tombola. Schließlich winkt als Hauptpreis eine Fahrt für zwei Personen in den Wirkungsbereich der Ex-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, nach Berlin also.

Auch sie forderte in ihrem Grußwort die Genossen auf, am 9. Mai in NRW den Wechsel zu schaffen, Rüttgers abzuwählen und der Landesvorsitzende Hannelore Kraft ins Amt zu heben.
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