Aachen - SPD will den Verkauf städtischer Grundstücke erleichtern

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SPD will den Verkauf städtischer Grundstücke erleichtern

Von: dd
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Aachen. Die Ratsfraktion der SPD hat als erste reagiert. Nachdem die „Nachrichten” in ihrer Ausgabe vom 25. November über die Probleme von Erwerbern einer Immobilie auf dem Eckgundstück Jülicher Straße/Ecke Blücherplatz mit dem Denkmalschutzamt der Stadt berichteten, wollen die Sozialdemokraten jetzt den Verkauf städtischer Grundstücke erleichtern.

So will die SPD die Auflage streichen lassen, dass in neue Häuser auf ehemaligen städtischen Grundstücken nur Fenster aus heimischen Hölzern eingebaut werden dürfen. „Wir sind davon überzeugt, dass es inzwischen auch alternative Werkstoffe im Fensterbau gibt, die eine ähnlich günstige Ökobilanz haben wie heimische Hölzer”, sagt SPD-Stadtplaner Norbert Plum.

Er hält die in der Vergangenheit getroffene Grundsatzentscheidung für nicht mehr zeitgemäß. „Die neueren Entwicklungen in der Werkstoffkunde haben längst gezeigt, dass auch Fenster aus Kunststoff mit einer überzeugenden Ökobilanz zu produzieren sind. Hinzu kommt, dass Fenster aus Kunststoff im Vergleich zu Holzfenstern preiswerter sind und weniger häufig gepflegt werden müssen, weiß Ratsherr Plum.

Die SPD will mit der Änderung des Auflagenkatalogs beim Erwerb städtischer Grundstücke vor allem junge Familien und Häuslebauer unterstützen, die auf jeden Cent in der Geldbörse achten müssten.

Die Neueigentümer des Eckhauses auf der Jülicher Straße/Blücherplatz hatten sich über die Auflage des städtischen Denkmalschutzes beschwert, die auf der Seite des Blücherplatzes total verrotteten Holzfenster mit erheblichem finanziellen Aufwand restaurieren zu müssen, während der Voreigentümer auf der anderen Seite des Hauses zur Jülicher Straße hin einige Jahre vorher mit städtischer Unterstützung Kunststofffenster einbauen durfte.

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