SPD will Debatte über Zirkustiere

Von: wb
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Aachen. Über Wildtiere im Zirkus sollte im neu gebildeten Bürgerforum diskutiert werden, meint die SPD-Ratsfraktion. Ebenso wie zuvor schon Horst Schnitzler von der UWG Bürgerwille kann sich auch SPD-Ratsherr Michael Servos vorstellen, dass die Stadt künftig keine Flächen mehr an Unternehmen verpachtet, die Exoten in ihrem Programm haben.

Beim Gastspiel des Russischen Staatszirkus vor einigen Wochen hatte es Proteste von Tierschützern gegeben, die unter anderem die Haltungsbedingungen der Tiere bei umherziehenden Zirkusbetrieben kritisierten. Auch Hilde Scheidt von den Grünen sieht den Einsatz von Wildtieren im Zirkus kritisch.

Der frisch gewählte SPD-Ratsherr Servos hält das Thema für „sehr komplex”. Die Wildtiere werden nach seinen Informationen für diese Zirkusse gezüchtet, man könne sie weder aussetzen noch alle in Tierparks unterbringen.

Ein einfaches Verbot würde nach seiner Ansicht den Tieren nicht helfen. Zudem seien solche Zirkusvorstellungen nach wie vor für viele Besucher attraktiv - nicht zuletzte gerade wegen der Wildtiere.

„Das Thema sollte deshalb so breit wie möglich diskutiert werden”, meint Servos, eine Lösung könne nicht alleine von einer Mehrheit im Stadtrat getragen werden. Die richtige Plattform wäre nach seiner Ansicht das neue Bürgerforum, das den alten Bürger- und Beschwerdeausschuss ablöst.

Für sinnvoll hält Michael Servos eine Expertenanhörung mit anschließender Diskussion.
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