Aachen - SPD setzt sich für Ambiente-Trauungen ein

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SPD setzt sich für Ambiente-Trauungen ein

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Aachen. Die SPD-Fraktion setzt sich im Rat für vielfältigere und attraktivere Möglichkeiten der standesamtlichen Trauung und Verpartnerung ein. Die Vorbilder: Köln, Bonn, Königswinter.

Damit in Zukunft noch mehr Paare „den schönsten Tag ihres Lebens“ in Aachen feiern und verbringen können, beauftragt die SPD die Verwaltung, ein Konzept zu entwickeln, wie in Aachen in Zukunft auch sogenannte Ambiente-Trauungen möglich werden können. In Köln, Bonn und Königswinter gibt es sie bereits.

Brautpaare oder Lebenspartner sollen dann an verschiedenen Trauorten im Stadtgebiet, wie etwa dem Alten Kurhaus oder Schloss Rahe, die Eheschließung gleich mit der anschließenden Feier verbinden können. Dazu müsste das Aachener Standesamt sein bisheriges Angebot erweitern.

Hintergrund der SPD-Ratsinitiative ist ein seit längerem zu verzeichnender Trend bei Hochzeitsfeierlichkeiten, wie SPD-Ratsherr Björn Jansen erklärt: „Viele Paare verzichten heute an ihrem ‚schönsten Tag‘ auf eine kirchliche Trauung. Damit wird die standesamtliche Zeremonie aufgewertet und zum eigentlichen Hauptevent der Hochzeit oder Verpartnerung.“

Zwar gebe es in Aachen bereits jetzt die Möglichkeit, den „Bund fürs Leben“ im Weißen Saal, Couven-Museum, Schloss Schönau oder in anderen stilvollen Räumen zu schließen, aber im Vergleich zu anderen Städten sei das Angebot noch ausbaufähig. „Das gilt“, so Jansen weiter, „zunächst in Hinblick auf die Zahl der Personen, die an den derzeit angebotenen Orten an der eigentlichen Trauzeremonie teilnehmen können“.

Für große Festgesellschaften ab 70 Personen sei eine Zeremonie in Aachen momentan nicht machbar. Im Vergleich mit größeren NRW-Städte, erklärt der Sozialdemokrat, schneidet Aachen schlechter ab als andere.“

Baue das Standesamt Aachen sein Angebot weiter aus, folgert die SPD, würden sich viele Paare, die sich bisher anderswo ihr „Ja-Wort“ gegeben haben, wieder für ihre Heimatstadt Aachen entscheiden.

Dazu kämen die Paare von außerhalb, für die Aachen mit einem solchen Angebot noch attraktiver werde. Das sei auch gut für die heimische Wirtschaft. Profitieren würden vor allem Hotellerie, Gastronomie, Cateringunternehmen und Floristen. Jansen: „Da die Paare in der Regel auch bereit sind, für Ambiente-Trauungen Mehrkosten in Kauf zu nehmen, ist auch nicht mit Belastungen für den städtischen Haushalt, sondern gegebenenfalls sogar mit Mehreinnahmen zu rechnen.“

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