Aachen - Spaß und Rock stehen im Mittelpunkt

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Spaß und Rock stehen im Mittelpunkt

Von: Christiane Husmann
Letzte Aktualisierung:
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Herbert Senden (2. von rechts) präsentiert die drei Bands, die beim Open-Air-Konzert am kommenden Samstag im Frankenberger Park spielen werden. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Ein gutes Gespür für den richtigen Groove liegt Herbert Senden im Blut. Der Wirt und Besitzer des „Schlüssellochs”, der ältesten Rock-Kneipe Aachens, sorgt seit 20 Jahren mit seinem „Park Open-Air Konzert” für gute Musik im Frankenberger Park. „20 Jahre, das ist schon eine Hausnummer”, findet er.

Damit das auch so bleibt, hat er für kommenden Samstag, 28. August, wieder drei vielversprechende Bands aus Aachen und Umgebung eingeladen.

Die Bands „Freakwave”, „Lagerfeuer” und die „Holy Noses” wollen es ab 14.30 Uhr auf der Bühne krachen lassen. „Unsere Musik groovt und rockt. Wir spielen Groove-Coor”, sagen die Musiker von „Freakwave”. Seit 2008 nimmt die semiprofessionelle Band ihre eigenen Songs auf und hat für den Auftritt im Frankenberger Park jede Menge hitverdächtige Stücke aus ihrem aktuellen Album eingeplant. „Wir wollen den Leuten Spaß und Rock bieten”, sind sich die vier Bandmitglieder einig.

Mit Spaß und einer gut Show wollen auch die drei Musiker von „Lagerfeuer” den Fans einheizen. Mitsingen ist ausdrücklich erlaubt, wenn die Aachener Profis auf der Gitarre, dem Kontrabass und dem Cajon, einem Rhythmus-Instrument aus Peru, Hits von den Bandgrößen „Queen” oder den „Beatles” neu interpretieren. „Wir beziehen das Publikum mit ein und machen mit ihnen zum Beispiel Gesangsübungen”, erklärt Sänger Bernd Weiß. Neben bekannten Klassikern spielt die Coverband seit einiger Zeit auch eigene Stücke, und auch die werden beim „Park Open-Air” zu hören sein.

Auf Klassiker aus der Rock- und Punk-Szene haben sich die „Holy Noses” spezialisiert. Wer gern die „Red Hot Chili Peppers”, die „Beasty Boys” oder Farin Urlaub hört, liege bei ihnen richtig. Die sechs Hobbymusiker freuen sich schon jetzt auf ihren großen Auftritt in den heimischen Gefilden. „Wir werden 30 Stücke spielen und wollen für die Fans und uns Spaß auf die Bühne bringen”, hat sich Gitarrist Holger Remmel vorgenommen.

Kneipier Herbert Senden hatte die Bands und ihr Können innerhalb der vergangenen Monate genau unter die Lupe genommen und schon zu Konzerten ins „Schlüsselloch” eingeladen. 70 Bands hat er innerhalb der vergangenen 20 Jahre auf die Bühne seines „Park Open-Airs” geholt, darunter auch Musiker aus der Schweiz und den Niederlanden. Den 20. Geburtstag seines Festivals will Senden übrigens nicht besonders feiern. „Ich bin vor kurzem erst 60 geworden und das Schlüsselloch ist 30 Jahre alt geworden, deswegen habe ich in diesem Jahr schon sehr viel gefeiert”, findet er.

Dem „Park Open-Air” soll das jedoch keinen Abbruch tun. Wie jedes Jahr sind Musikfans aller Altersklassen von 14.30 Uhr bis 20 Uhr bei freiem Eintritt zum Live-Konzert eingeladen. Danach wird mit Musik aus der Konserve weitergetanzt und gesungen. An den Essen- und Getränkeständen kann jeder neue Energie auftanken. Dort solle jeder reichlich zugreifen, wünscht sich Veranstalter Senden, denn das Konzert wird durch die Mieten der Standbetreiber finanziert.
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