Aachen - Sozialen Frieden in Aachen bewahren

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Sozialen Frieden in Aachen bewahren

Von: Nadine Preller
Letzte Aktualisierung:
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Stolz auf 40 Jahre wichtiger Arbeit im sozialen Bereich: Paritätische-Geschäftsführerin Merete Menze, Brigitte Rother, Regine Berg (vorne v. l.), Herbert Frings, Andrea Hase, Reimund Haack und Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten.

Aachen. Sie will den sozialen Frieden in Aachen bewahren; hier sieht Hilde Scheidt den wichtigsten Auftrag für die Stadt. Auf dem 40-jährigen Jubiläum des Paritätischen für die Städteregion ist die Forderung der grünen Bürgermeisterin mehr als gut aufgehoben.

Über 100 Mitgliedsorganisationen haben sich in den vier Jahrzehnten dem Dachverband angeschlossen. Gefeiert wurde der Geburtstag gemeinsam mit Vertretern der Politik, Mitgliedern, Freunden und dem Gebärdenchor des Hörgeschädigtenzentrums.

„Es ist nicht nur die parteipolitische und konfessionelle Unabhängigkeit, die unser Miteinander ausmacht”, betont Merete Menze, die Geschäftsführerin. „Da, wo Bedarf ist, wo Bürger Problemlagen erkennen, gründen sich immer wieder neue Felder sozialer Arbeit. Wir brauchen diese Leute, wir brauchen Reibungspunkte, um die selbstorganisierte Förderlandschaft in der Region weiter wachsen zu lassen.”

Bunte Vielfalt

Der Dachverband unterstütze letztendlich diese Organisationen, ihr Anliegen zu verwirklichen. Ob Lebenshilfe, Blinden- und Sehbehindertenverein, Aidshilfe, Aachener Nachbarschaftsring oder Frauennotruf - im Paritätischen wird die bunte Vielfalt des sozialen Miteinanders groß geschrieben.

„Der Idealzustand wäre, keinem Menschen mehr helfen zu müssen, weil die Hilfe nicht mehr gebraucht wird”, wünscht sich Hilde Scheidt und erklärt zugleich: „Erreichen werden wir das womöglich nie. Gut, dass es den Paritätischen und seine angeschlossenen Organisationen gibt. Sie werden noch lange gebraucht.”

Dass diese Hilfe nur durch den unermüdlichen Einsatz zahlreicher Ehrenamtlicher Bestand hat, gab am Jubiläumsabend Anlass zur Ehrung von langjährigen Mitgliedern. Regine Berg, die über 25 Jahre ehrenamtliche Arbeit leistete, erhielt die goldene Ehrennadel. Geehrt wurden zudem Carmen Leicht-Scholten und Raimund Haack, die beide die silberne Ehrennadel erhielten.
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