„Sonnenblume” feiert fünften Geburtstag

Von: Christopher Gerards
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Koordinatorin Hannelore Leiendecker präsentiert ein Exponat der Ausstellung „Wege im Dunkeln - Wege im Licht”, mit der der Kinderhospizdienst sein fünfjähriges Bestehen feiert. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Schwerkranken Kindern und ihren Angehörigen Gutes tun - so lässt sich die Arbeit des Ambulanten Kinderhospizdienstes „Sonnenblume” zusammenfassen. Fünf Jahre besteht er jetzt in der Städteregion Aachen und dem Kreis Heinsberg.

Zur Geburtstagsfeier am Wochenende sind Betroffene, Politiker und Sponsoren gekommen, um die Angebote und die Geschichte des Vereins zu würdigen. Die „Sonnenblume” gründete sich 2006 als Teil des Deutschen Kinderhospizvereins und ist einer von 17 ambulanten Kinderhospizdiensten in Deutschland. Kinder mit unheilbaren, lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien stehen dabei im Mittelpunkt der Arbeit.

31 ehrenamtliche Mitarbeiter

Seit Gründung des Dienstes sind etwa 25 Familien von 31 Ehrenamtlichen betreut worden. Die Unterstützung reicht von der Einzelbetreuung der Kinder bis hin zur Selbsthilfegruppe für die Eltern. Aber auch gemeinsame Aktivitäten stehen im Vordergrund: Spielenachmittage, Ferienspiele oder auch Ausflüge. An zurückliegende Ausflüge, etwa ins Floriansdorf der Aachener Feuerwehr, erinnert sich Koordinatorin Marie-Theres Reichert gerne: „Die Kinder hatten richtig Spaß”, sagt sie lächelnd. Gemeinsam mit Hannelore Leiendecker leitet Reichert das Sonnenblumen-Team.

Kürzlich wurde auch der Keller des Hospiz-Büros gemeinsam renoviert. Dort sind jetzt kleine Kunstwerke ausgestellt, die von kranken Kindern und ihren Familien in Seminaren und Workshops der Deutschen Kinderhospizakademie gestaltet wurden. Die Wanderausstellung des Deutschen Kinderhospizvereins „Wege im Dunkeln - Wege im Licht” zeigt den Kampf ums Gleichgewicht von Verzweiflung und Lebensmut mit farbenprächtigen Vogelbildern, Gipsskulpturen oder auch bunten Marionetten. Am Donnerstag, 10. Februar, lädt der Kinderhospizdienst dazu ein, sich die Kunstwerke zwischen 10 und 18 Uhr in der Germanusstraße 5 anzuschauen.

Derweil gibt Marie-Theres Reichert eine eigene Definition vom Erfolg ihrer Tätigkeit: „Erfolg haben wir dann, wenn wir sehen, dass es den Kindern gut geht.” Diese Art von Erfolg gehe unter die Haut. Und auch künftig möchte der Kinderhospizdienst schwerkranken Kindern und ihren Familien zur Seite stehen. Reichert: „Wir haben gute Arbeit geleistet und wollen darauf aufbauen.”
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