„Songwriter Night”: Lizusha kehrt ins Wild Rover zurück

Von: Verena Richter
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Aachen. Nach der ersten erfolgreichen Auflage im April 2011 geht die „Internationale Rover Songwriter Night” im Wild Rover in die nächste Runde. Unter dem Motto „Four Songwriters, four Styles, four Sets - no competition” treten in der irischen Kneipe am Hirschgraben am morgigen Freitag vier internationale Songwriter auf.

Als letzte verpflichtete Veranstalterin Stefanie OGrady kurz vor Beginn der Musiknacht Lizusha, die Rob Tognoni ersetzt, der kurzfristig absagen musste.

Kennern der Aachener Singer- und Songwriter-Szene wird Lizusha ein Begriff sein, erst im Dezember ist die Aachenerin mit den russischen Wurzeln gemeinsam mit ihrer Band im Wild Rover aufgetreten. Und das scheint nicht nur Stefanie OGrady in guter Erinnerung geblieben zu sein, auch die Künstlerin ist begeistert: „Diesmal spiele ich ohne Begleitung, aber in der wunderbaren Gesellschaft von drei anderen wunderbaren Singer und Songwritern. Ich freue mich schon!”

Lizusha, Tochter eines Musikers und einer Lehrerin, spielt drei Instrumente und schreibt in vier Sprachen, auf eine Musikrichtung legt sie sich nicht fest. Sie bevorzugt die Vielfältigkeit bei Gesang, Musik und Texten, wobei sich die Zuhörer laut OGrady auch auf fröhlichen Galgenhumor, schafsinnigen Sarkasmus und die geschichtsträchtige russische Schwermut einstellen sollten, die sich wie ein roter Faden durch Lizushas Programm ziehe.

Vielfältig wird es auch bei Paul Fogarty, der zum ersten Mal in Aachen auftritt. Der Australier spielt neben Gitarre auch noch Lap Slide, Harmonika, Stomp-Box, Ukulele, Percussion, Bass und Klavier. Was er davon morgen Abend nutzen wird, bleibt abzuwarten - abwechslungsreich wird es allemal. So sagt der Künstler über seine Musik: „Ich habe mehr als 1000 Songs geschrieben. Die meisten von ihnen sind über ehemalige Freundinnen. Das heißt aber nicht, dass ich über 1000 Freundinnen hatte. Schon über eine kann man hundertfünfzig Lieder schreiben.”

Für seinen Sprachwitz und rockigen Songs bekannt ist der schottische Liedermacher Skoob, der ebenfalls morgen Abend für etwa 40 Minuten die Bühne im Wild Rover erklimmen wird. Selbst geprägt von großen Songwritern wie Neil Young und Bob Dylan sei Skoob „einer der besten One-Man-Entertainer unserer Zeit”, erklärt Stefanie OGrady.

Der letzte im Bunde ist der irische Liedermacher Daithi Rua, der - passend zum irischen Pub - echten irischen Folk liefert. Daithi Rua spreche in seinen Liedern gerne heikle Themen an, mache sich zum Sprachrohr für viele, die sonst keine Stimme hätten, bemerkt die Veranstalterin. Zu ernst dürfte aber auch der Auftritt von Daithi Rua nicht werden, immerhin bringe er auch eine gute Portion typisch gutmütigen, selbstironischen irischen Humor mit, so OGrady, die noch darauf hinweist, dass im Anschluss an die vier Sets die Bühne noch für eine „acoustic Jamsession offen ist”.

Wer also einen abwechslungsreichen Musikabend erleben möchte oder selbst mal zum Mikrofon greifen will, der dürfte morgen Abend im Wild Rover an der richtigen Adresse sein. Die Internationale Rover Songwriter Night beginnt um 20.30 Uhr, richtig los geht es um 21 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Konzertübersicht für die kommende Woche

Donnerstag, 19. Januar: Rock im Wild Rover mit CatNip und Last Shinobi, ab 19 Uhr, Wild Rover, Hirschgraben 13, Rock. Louis, Fritz, 20 Uhr, Guinness House, Neupforte 6, (Irish Folk). Mono & Nikitaman, 20 Uhr, Musikbunker, Goffartstraße 26, (Reggae-Dancehall-Mix).

Freitag, 20. Januar: Prinz Pi, 20 Uhr, Musikbunker, Goffartstraße 26, (Rap). The Big Songwriter Night mit Paul Fogarty, Daithi Rua, Skoob und Lizusha, 20.30 Uhr, Wild Rover, Hirschgraben 13, (Singer/Songwriter).

Samstag, 21. Januar: New Years Metal, 16 Uhr, Musikbunker, Goffartstraße 26, (Metal). Dieter Kaspari, 20 Uhr, Bahnhofsvision-Kornelimünster, Am Bahnhof 2, (Blues). Schlagsaiten Quantett, 21 Uhr, Franz, Franzstraße 74, (Akustische Musik)

Montag, 23. Januar: Jenny Thiele & Badz, 20.30 Uhr, Domkeller, Hof 1, (Pop).

Mittwoch, 25. Januar: The Intersphere, 20 Uhr, Musikbunker, Goffartstraße 26, (Alternative).

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