Solar-Cup: Kreative Ideen für die Nutzung der Sonnenenergie

Von: Eva Onkels
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Kreative Ideen sind gefragt: Insgesamt sieben Schülerteams von sechs Aachener Schulen nehmen am „SolarKreativCup“ teil. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Roman (14), Tobias (15) und Yassine (14) sitzen über einen der Experimentiertische gebeugt und messen, wie viel Strom verloren geht, wenn man die Lampe weiter von der Solarzelle entfernt. Die drei Schüler des Couven-Gymnasiums sind Teilnehmer am zweiten „SolarKreativCup“, der nun mit einer Kick-Off-Veranstaltung eröffnet wurde.

„Wir wollen das Interesse an regenerativen Energien wecken“, sagt Michael Schmitz vom Fachbereich Wirtschaftsförderung/Europäischen Angelegenheiten und Ansprechpartner des Netzwerks Zukunft durch Innovation (zdi) in Aachen. Wichtig sei es, außerschulische Lernorte zu bieten.

Organisiert wird der Solar-Cup auch in diesem Jahr von der Stadt Aachen, dem zdi und der Stawag. Sechs weiterführende Schulen aus Aachen nehmen am Wettbewerb teil: Couven-Gymnasium, Einhard-Gymnasium und Geschwister-Scholl-Gymnasium sowie die Gemeinschaftshauptschulen Aretzstraße, Eilendorf und Burtscheid. Insgesamt sieben Teams werden von den Schulen gestellt. Diese Teams sollen kreative Ideen zum Umgang und Nutzen von Solarenergie entwickeln und umsetzen. Im Zuge der Energie-Impulse-Messe (ehemals Solartage) am 23 und 24. August sollen die Projekte vorgestellt und prämiert werden.

Rudolf Roß, Bereichsleiter Netze bei der Stawag, betont, dass die regenerativen Energien ein Markt mit Zukunft sind, ein Thema, das auch die Schülerinnen und Schüler in ihrem späteren Arbeitsleben begleiten könnte. „Wir möchten die jungen Leute an die Arbeitswelt heranführen“, sagt Stawag-Sprecherin Eva Wußing.

Beim Solar-Cup sollen die Schulen auch mit Unternehmen in Aachen kooperieren. Diese Firmen gilt es noch zu bestimmen. „Die Gruppen können selbst überlegen, welche Art von Unternehmen sie als Partner benötigen, wir vermitteln dann die passenden Unternehmen“, erklärt Schmitz. Der Wettbewerb soll auch Interesse für die Mint-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik wecken. „Irgendwann in näherer Zukunft werden uns viele ältere Mitarbeiter verlassen und dann benötigen wir auch die jungen Arbeitskräfte“, sagt Wußing.

Ob Tobias, Roman und Yassine später ein Mint-Fach studieren wollen, wissen sie noch nicht genau. Nur Tobias gibt ohne zu zögern an, dass er gerne Computerspiele programmieren möchte. Roman ist noch unentschlossen. „Ich würde gerne Medizin studieren“, sagt Yassine, „aber Technik interessiert mich auch.“

Für den SolarCup haben sie sich gemeldet, weil es interessant und spannend klang und – das sagen sie mit einem Augenzwinkern – auch wegen des Vermerks auf dem Zeugnis.

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