Aachen - Soirée über die Zeit und ihre Vergänglichkeit

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Soirée über die Zeit und ihre Vergänglichkeit

Von: Grit Schorn
Letzte Aktualisierung:
„Die Zeit, die ist ein sonder
„Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding”: Das wollen Catharina Marquet (Neues Musik Ensemble), Mona Creutzer (Theater K.) und Olaf Futyma (Neues Musik Ensemble) am Freitag, 13. Januar, in einer einmaligen Soirée zeigen. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. „Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding” - die literarisch-musikalische Soirée um Hugo von Hofmannsthal ist einmalig: Nicht nur wegen der Zusammenstellung von exquisiter Musik und großer Literatur, sondern auch im Wortsinn selbst, denn die Soirée findet nur einmalig - am Freitag, 13. Januar - im Theater K, Ludwigsallee 139, statt.

Gemeinsam gehen die Schauspieler des Theater K mit den Musikern des Neuen Musik Ensembles Aachen auf die Suche nach diesem sonderbaren Ding, der Zeit und ihrer Vergänglichkeit.

Nach einer Pause mit einer Stärkung fürs leibliche Wohl geht der ungewöhnliche Abend weiter mit der erneuten Aufführung von „Der Rosenkavalier - heute keine Oper”, von Erich Josef Langwiesner opulent und witzig in Szene gesetzt. Beide Veranstaltungen können gemeinsam gebucht werden ebenso wie nur eine der beiden Aufführungen.

Musikalisch unterstrichen

Die Begeisterung für von Hofmannsthals elegante wie subtile Sprache hat Mona Creutzer (Theater K) auf die Idee gebracht, das Leitthema „Zeit” im Sinne des Dichters literarisch-musikalisch aufzugreifen. Zumal ja „Der Rosenkavalier” im Theater K seiner Strauss-Noten „beraubt” wurde und als reines Sprechstück reüssieren durfte. Jetzt sollen in der Soirée Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert den Hofmannsthal-Text musikalisch unterstreichen, kontrapunktieren und neue Stimmungen entstehen lassen.

Das Neue Musik Ensemble wird dabei sein mit Catharina Marquet (Gesang), Regina Pastuszyk (Klarinetten) Tom Morrison (Bratsche), Theo Pauss (Klavier), Manou Liebert (Harfe) und dem Leiter von Neue Musik Ensemble Aachen, Olaf Futyma (Flöten). Kompositionen beispielsweise von George Crumb, Richard Strauss, Stefan Wolpe oder der jungen Khadja Zeynalova aus Aserbaidschan sollen neue Aspekte erschließen, ebenso wie Mona Creutzer, die im „Rosenkavalier” die am Ende verzichtende Marschallin spielt, mit Texten über Traum und Vergänglichkeit wiederum zu Hofmannsthal führt. Auch Jochen Deuticke wird aus diesen „Farbtupfern” rezitieren.

Das „spannende Experiment” soll Theater- wie Musikliebhaber ansprechen und auch mit zeitgenössischer Tonkunst bekannt machen. Das „Gesamtkunstwerk” verspricht in jedem Falle „ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm”, verspricht das Theater K.

Soirée und „Rosenkavalier”: Einzeln oder im Paket

So nimmt der zweiteilige Abend seinen Verlauf im Aachener Theater K (in der Bastei), Ludwigsallee 139:

Beginn der literarisch-musikalischen Soirée ist am Freitag, 13. Januar, um 19 Uhr. Anschließend gibts eine Pause mit einer „Stärkung”. Der Eintritt für die Soirée kostet 15 Euro beziehungsweise zehn Euro. Sie kann einzeln gebucht werden oder in Kombination mit „Der Rosenkavalier”. Der Gesamtpreis berträgt 28 respektive 18 Euro.

Um 20.30 Uhr beginnt „Der Rosenkavalier - heute keine Oper” nach dem Libretto von Hugo von Hofmannsthal. Die Einzelbuchung kostet 15 Euro beziehungsweise 10 Euro. „Der Rosenkavalier - heute keine Oper” (ohne Soirée) wird im Januar noch sechsmal aufgeführt.

Das Karten-Telefon ist unter Telefon 0241/151155 erreichbar. Informationen gibt es im Internet unter http://www.theater-k.de oder per E-Mail unter info@theater-k.de.
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