Aachen - Sogar der Trainer gibt den Fans Tipps beim Schnee-Einsatz

Sogar der Trainer gibt den Fans Tipps beim Schnee-Einsatz

Von: Jan Mönch
Letzte Aktualisierung:
Tivoli/Schnee
Mittlerweile fast ein Standardprogramm: Alemannia-Anhänger befreien den neuen Tivoli von der weißen Pracht. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der neue Tivoli bedeutet für Aachen und die Alemannia in mancherlei Hinsicht eine neue Dimension. In erster Linie natürlich, was die erreichbare Zuschauerzahl angeht. Doch auch - das müssen Hausmeister Horst Krause und Platzwart Paul Classen derzeit feststellen - was das Aufnahmevermögen von Schnee betrifft.

Bis weit hinauf unter das Tribünendach war das Schmuckkästchen an der Krefelder Straße am Montagmorgen stellenweise bedeckt. „Ich kann mich nicht erinnern, dass das beim alten Tivoli schon mal so war”, sagte Hausmeister Krause angesichts der Schneemassen.

Wohl aber daran, wie man sich schon vor einigen Jahren zu helfen wusste, nämlich mit den treuen Alemannia-Fans. Um den Anpfiff zum Rückrundenauftakt gegen den Karlsruher SC am Freitag zu sichern, wurde daher am Montagnachmittag kurzerhand ein Aufruf gestartet. Und tatsächlich: Schon Dienstagmorgen um 9.30 Uhr haben sich exakt 31 Helfer an der Krefelder Straße eingefunden.

„Da kommen sicher noch mehr”, schätzt Horst Krause - und wie um seine Worte zu bestätigen, steuern just in diesem Moment fünf weitere Alemannia-Fans, bewaffnet mit Schneeschaufeln und Besen, durch den Eingang Südwest auf ihn zu. Es sollten nicht die letzten sein, die im Verlauf des Vormittags eintrudelten.

Bei so viel Einsatz um ihn herum fühlt sich auch Michael Krüger in seinem Element. „Schnelligkeit bringt euch nix, lasst euch Zeit”, rät der Alemannia-Trainer einer Gruppe von Helfern, die mit Schneeschaufeln lange, grüne Schneisen in die Schneedecke auf dem Spielfeld zieht.

Ob die Begegnung gegen Karlsruhe angepfiffen werden kann, wird letztlich im Ermessen des Schiedsrichters liegen. „Der entscheidet aber nur über den Platz. Außerdem müssen wir uns natürlich um die Zufahrtswege kümmern”, sagt Pressesprecher Thorsten Pracht. Vor einigen Jahren habe ein Auswärtsspiel bei Greuther Fürth auf den letzten Drücker abgesagt werden müssen, weil die Gastgeber dies versäumt hatten. „Das ist dann natürlich ärgerlich.”
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