Sieben Raubüberfälle am verlängerten Wochenende

Von: red/pol
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Raubüberfall Symbolbild
Symbolbild: Ein Jugendlicher wird brutal überfallen. Foto: colourbox/Royalty-free

Aachen. Am verlängerten Wochenende sind in Aachen sieben Personen Opfer von Raubüberfällen geworden, bei denen die Täter teilweise wieder brutal zuschlugen. Zwei Männer mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Wie die Polizei berichtet, wurde am Donnerstagabend ein 18-Jähriger gegen 23 Uhr auf der Liebigstraße von drei unbekannten Tätern niedergeschlagen, nachdem er dort eine Diskothek verlassen hatte. Obwohl der junge Mann zu Boden ging, schlugen und traten die Täter weiter auf ihn ein. Dann raubten sie sein Handy und flüchteten unerkannt. Der 18-Jährige musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Eine 20-Jährige war in der Nacht zum Samstag gegen 2 Uhr auf dem Hubertusplatz unterwegs, als ein Mann versuchte, ihr Handy und Handtasche zu entreißen. Als sich die Frau wehrte, schlug der Täter mehrmals mit der Faust auf sie ein und verletzte sie so. Anschließend flüchtete er ohne Raubugt.

Kurze Zeit später, gegen 2.40 Uhr, forderten zwei Täter in der Mefferdatisstraße unter Androhung von Gewalt Bargeld von einem 49-Jährigen, der sich auf dem Heimweg befand. Sie flüchteten mit dem Geld in Richtung Büchel.

Ein 84-Jähriger wurde am Samstagmorgen auf dem Westfriedhof an der Vaalser Straße überfallen, als er das Familiengrab pflegte. Ein Unbekannter hatte sich dem Senior genähert und wollte die Geldbörse aus der Gesäßtasche des Mannes ziehen. Der 84-Jährige versuchte, die Tat zu verhindern, und wurde von dem Unbekannten zu Boden gestoßen. Anschließend entnahm der Täter Bargeld aus der Geldbörse, schmiss diese weg und flüchtete.

Ein 38-Jähriger wurde am frühen Sonntagmorgen von einer etwa zehnköpfigen Gruppe zusammengeschlagen. Sie verletzten den Mann und raubten sein Handy. Das Opfer wollte eigenständig einen Arzt aufsuchen.

Ebenfalls am Sonntagmorgen, gegen 6.40 Uhr, schlugen drei unbekannte Täter in der Blondelstraße einen 40-Jährigen zusammen und raubten sein Bargeld. Danach flüchteten sie in Richtung Promenadenstraße. Der 40-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

In allen Fällen verliefen umfangreiche polizeiliche Fahndungsmaßnahmen bislang erfolglos. Das teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Ermittlungen dauern an.

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