Aachen - Sieben Bengalos auf dem Kunstrasenplatz

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Sieben Bengalos auf dem Kunstrasenplatz

Von: lee/hau
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Aachen. Randale gibt es nicht nur beim Männerfußball, am Sonntag ging es in Eilendorf auch bei den Frauen zur Sache. Am Ende von der Polizei belangt wurden allerdings zwei Männer, einer wurde per Haftbefehl gesucht.

Angesetzt war am letzten Spieltag der Frauen-Mittelrheinliga die Partie SV Eilendorf gegen SC Fortuna Köln, die im Übrigen 0:4 endete.

Eigentlich wollte Farsin Sohrab, Abteilungsleiter den Senioren, seinen Verein SV Eilendorf 1914 nur als guten Gastgeber präsentieren, als er eigens für die Gäste von Fortuna Köln nach besiegeltem Aufstieg in die Damen-Regionalliga etwas früher kam und den Bierwagen öffnete. Doch für ihn und auch seinen Verein kam es zu einer enttäuschenden Situation: „Die Kölner zündeten sieben bis acht Bengalos auf unserem Kunstrasenplatz”, berichtete Sohrab. „Sie haben unsere großzügige Gastfreundschaft einfach missbraucht”, führte er weiter aus.

Aggressiv verhalten

Trotz „deeskalierender Einwirkungen” hätten die Gäste sich uneinsichtig und aggressiv verhalten, und Sohrab musste sogar Beschimpfungen, dass er doch keine Ahnung vom Fußball habe, über sich ergehen lassen. „Sie zeigten absolut keine Einsicht , dass Bengalos nichts im Fußball zu suchen haben”, so Sohrab.

Schließlich habe er sogar einen Platzverweis aussprechen müssen, und als auch dieser die Situation nicht entschärfen konnte, sei die Hilfe der Polizei hinzugezogen worden, welche dann Personen vom Platz abgeführt und eine in einem Streifenwagen weggefahren habe.

Total verunreinigt

In der Leitstelle der Polizei teilt Helmut Robionek nur mit, dass der Fall den Ordnungshütern als Streitigkeit angezeigt worden sei. Man sei von Verantwortlichen des Vereins gebeten worden, die Personalien einiger Beteiligter aufzunehmen, weil der Sportplatz total verunreinigt worden sei. Dieser Bitte sei man dann auch nachgekommen und habe zwei Männer genauer unter die Lupe genommen. Bei einem 25-Jährigen sei dann herausgekommen, dass er mit Haftbefehl gesucht wurde, deshalb sei er auch mitgenommen worden. Von dem zweiten, einem 18-Jährigen, wurden lediglich die Personalien festgestellt.
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