Aachen - Sicherheitstraining für Radfahrer: Drei neue Kurse für Erwachsene

Sicherheitstraining für Radfahrer: Drei neue Kurse für Erwachsene

Von: Nina Krüsmann
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Laden ein zum Radfahrsicherheitstraining: Stephanie Küpper von der Stadt Aachen (l.) und Monika Riedel vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Flott mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren, das trauen sich viele Aachener nicht. Gerade ältere Menschen, aber auch solche, die länger nicht mit dem Drahtesel unterwegs waren, sind angesichts der Verkehrsdichte verunsichert.

Seit drei Jahren gibt es das städtische Sicherheitsprojekt der Kampagne „FahrRad in Aachen“. „Anfangs richtete sich unser Angebot nur an die Generation 60+“, erklärt Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“. Angesichts des demografischen Wandels wollte man gerade Ältere für diese gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Alternative zum Auto begeistern.

„Ab sofort öffnen wir die Kurse für alle Erwachsenen. Und wenn eine Mutter gerne ihr Kind mitbringen möchte, geht das auch“, betont Küpper. Pünktlich zu Beginn der Fahrradsaison startet das Angebot mit drei neuen Terminen durch. Dabei erfahren die Teilnehmer in Theorie und Praxis, wie sicheres Radfahren funktioniert. Küpper: „Es gibt immer mehr Menschen, die das Radfahren wieder für sich entdecken. Wer sich nach einer langen Winterpause auf dem Zweirad unsicher fühlt und die Fahrpraxis auffrischen möchte, ist bei uns richtig.“

Auf dem Gelände der Verkehrswacht Aachen an der Hohenstaufenallee 3 geht es zunächst um die Theorie. Danach haben alle die Gelegenheit, auf dem Gelände im „Schonraum“ zu üben. Auch Pedelecs stehen für eine Fahrt bereit.

Zum Abschluss geht es für die rund 20 Teilnehmer auf eine etwa halbstündige gemeinsame Tour durch die Innenstadt. Dabei werden verschiedene Verkehrssituationen durchgespielt. Diesen Part übernimmt Monika Riedel, Leiterin vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC). Da Polizei und Verkehrswacht keine personellen Ressourcen mehr hatten, hat der ADFC die Aufgabe übernommen.

Das Gelände stellt nach wie vor Michael Schulz, Vorsitzender der Verkehrswacht Aachen, zur Verfügung: „Wir wollen dazu beitragen, die Freude am Fahrradfahren möglichst lange aufrecht zu erhalten und gleichzeitig Verkehrsunfällen vorzubeugen.“

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