Shuttle-Konzept ist seit 24 Semestern erfolgreich

Von: Holger Richter
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Aachen. Am Mittwoch sind es exakt 4362 Tage her, das sind 623 Wochen oder auch knappe zwölf Jahre. Am besten aber gibt man die Zeitspanne zwischen dem 5. November 1997 und dem kommenden Mittwoch in Semestern an.

Schließlich fand vor 24 Semestern die erste Shuttle-Party in Aachen statt, so dass die große Partytour für Studierende am Mittwoch bereits ihre 25. Auflage erlebt.

Das Konzept der Feierlichkeiten hat sich in all den Jahren nicht geändert. Und so können auch am Mittwoch Studierende aller Semester - vor allem aber Studienanfänger - das Aachener Nachtleben kennenlernen.

13 Clubs, Kneipen und Discotheken im gesamten Innenstadtbereich haben dabei geöffnet, einen Eintritt von fünf Euro zahlt der geneigte Student allerdings nur ein einziges Mal. Zudem dient das Ticket zwischen 20 Uhr abends und 4 Uhr am frühen Morgen als Fahrschein für die Shuttlebusse der Aseag, die die einzelnen Partyorte reihum im Zehn-Minuten-Rhythmus anfahren. Geboten wird an allen Locations ein anderes Programm.

Die Auswahl reicht von Rock über Pop bis zu hin zu House, Hip-Hop und RnB, dargeboten teils von Livebands oder Discjockeys. Zudem gibt´s im Apollo-Kino an der Pontstraße zwei Filmvorstellungen, für die man allerdings - als einzige Ausnahme vom Shuttlekonzept - einen Extra-Eintritt zahlen muss.

7000 Studierende haben bei der Premiere im Wintersemester 1997/98 von diesem Shuttle-Angebot Gebrauch gemacht. Jeweils zu Beginn des Sommer- und des Wintersemesters taten es ihnen seitdem Zehntausende nach. Die Shuttle-Party hat im Laufe ihrer 24-semestrigen Geschichte schon einige Locations überlebt, zwei allerdings sind von Anfang an dabei: die Discothek B9 in der Blondelstraße sowie das Kneipenrestaurant Labyrinth in der Pontstraße.

Bar Museo feiert Abschied

Ein Ort feiert am Mittwoch allerdings auch seinen Abschied von der Shuttle-Party. Aufgrund des Umbaus im Eingangsbereich des Suermondt-Ludwig-Museums, Wilhelmstraße, im kommenden Jahr wird in der Bar Museo zum letzten Mal geshuttelt.
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