September-Special: Furioser Start im Retro-Look

Von: Wolfgang Schumacher
Letzte Aktualisierung:
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Die Britpop-Rocker von T.E.A. lockten diesmal das Publikum auf den Münsterplatz.
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Rockabilly alter Schule: Ray Collins beschallte mit seinem „Hot Club“ den Markt. Optisch orientierten sich die Musiker an den späten 1950er Jahren. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Jaquee mit Band, T.E.A. und heiße Rhythmen des Ray Collins Hot Club: Das Aachener September Special auf den Bühnen auf Katschhof, Münsterplatz und Markt startete trotz bedecktem Himmel am Donnerstag furios. Alle drei Veranstaltungsorte waren gut besucht, die Schirme waren dabei, wurden aber nicht gebraucht.

Ray Collins begann etwa um 20.20 Uhr mit seinem „Hot Club“ auf dem Markt. In absolut edlem Retro-Look der späten 1950er Jahre präsentierten die neun, deren Band vor einigen Jahren in Aachen gegründet wurde und die von hier aus die ganze Welt eroberten, den Rockabilly alter Schule in perfektem, von Bläsern dominiertem Sound.

OB Marcel Philipp hatte das 6. Aachener September Special denn auch mit den Worten „viele haben nachmittags gedacht, das wird nichts heute“ eröffnet, an seiner Seite die Sponsoren des Festivals. Doch pünktlich klärte sich die Sache wettermäßig, so dass die Verantwortlichen für die einzelnen Bühnen aufatmen konnten. Das war beispielsweise der Vertreter des Aachener Kulturbetriebs, Rick Takvorian, der für die Belegung der Katschhof-Bühne über die vier Tage verantwortlich zeichnet. „Wir haben uns wieder bemüht, über den Tellerrand Europas hinauszuschauen“, berichtete Takvorian, man sei dieses Mal mit tollen Künstlern aus Afrika fündig geworden, der Umzug der Bühne vom Hof auf den größeren Katschhof habe sich gelohnt. So startete die ugandisch-schwedische Sängerin Jaquee den Abend am Katschhof, am Samstag folgt dann eine weitere afrikanische Band.

Gesamtorganistatorin Yvonne Jungen hatte letztes Jahr, erzählte sie, einer weiteren Aachener Band ein Versprechen gegeben. Unter den mehr als 300 Bewerbungen seien die tollen Musiker von T.E.A. gewesen, einer Aachener Formation. Da sie letztes Mal nicht zum Zuge kamen, durften die Britpop-Rocker in diesem Jahr ran, auch sie starteten furios auf dem Münsterplatz.

Für Veranstalter Ulrich Pesch (Burg Wilhelmstein) war die Verpflichtung von Ray Collins ein echter Coup: „Viele habe sich das gewünscht, es war nicht leicht, einen Termin zu finden.“ Doch beim erfolgreichen Blind Date im Sommer auf der Burg habe man alles klar gemacht. Pesch verriet, dass er sich auch besonderes auf den sonntäglichen Auftritt von Jimmy Kelly mit seinen Straßenmusikern freute. Samstag und Sonntag beginnt das Programm im übrigen bereits nachmittags Das Spektakel sahen sich auch die Starter der E-Cross Germany 2013 an. Die Piloten der schnellen Elektroautos machen sich am heutigen Freitag auf den Weg nach Düsseldorf. .

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