September Special: Der Elisengarten wird wieder zur Konzertbühne

Von: Martina Feldhaus
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Gut gelaunt trotz abgespeckter Version: Die Macher und Sponsoren des September Specials freuen sich auf vier Tage Live-Musik und mehr im Elisengarten, auf dem Münsterplatz und im Hof. Zur Programmpräsentation gaben die Musiker der Aachener Band Camarel (Mitte) schon mal eine Kostprobe. Foto: Heike Lachmann

Aachen. Es soll ein Testballon werden. Oberbürgermeister Marcel Philipp formuliert es noch recht vorsichtig. Seit der Umgestaltung mitsamt neuem Rasen und archäologischer Vitrine wird der Elisengarten zum ersten Mal wieder zum Konzertort.

Denn dort wird, neben dem Münsterplatz, die zweite Bühne des diesjährigen September Specials stehen, das vom 18. bis 21. September wieder tausende Besucher anlocken soll.

„Ich bin gespannt, wie das im Elisengarten funktioniert“, sagte Philipp Dienstagnachmittag in den Räumen des Märkte- und Aktionskreises City (MAC) an der Theaterstraße. Dort stellten die Macher sowie einige Akteure das viertägige Live-Programm vor. Weil am selben Wochenende auch die Karls­ausstellungen an Katschhof, Markt und Papst-Johannes-Paul-II-Straße zu Ende gehen, muss das Special 2014 auf nur zwei Standorte ausweichen. Am Hof gibt‘s am 20. und 21. September ein Kinderprogramm, eine Kunstwerkstatt der Bleiberger Fabrik.

Im Elisengarten musste die Stadt jedenfalls zwei eher gegensätzlichen Ansprüchen gerecht werden: zum einen Grünfläche und Co. schonend behandeln, zum anderen eine gute Infrastruktur für eine ausgewachsene Konzertveranstaltung schaffen. Das habe man jetzt geschafft, meint Philipp. „Wir können den Aachenern und allen, die von auswärts anreisen, wieder ein hohes musikalisches Niveau bieten – und das kostenlos. Obendrein ist das ein toller Abschluss für die Karlsausstellungen.“

Für das Programm im Elisengarten – dort wird die Bühne mit dem Rücken zum Brunnen hin aufgebaut – zeichnen der städtische Kulturbetrieb und das Veranstaltungsmanagement verantwortlich. „Wir haben uns wirklich Gedanken gemacht und eine gute Mischung auf die Beine gestellt, bei der für jeden etwas dabei ist“, erklärte Veranstaltungsmanager Rick Takvorian. „Wir fangen mit afrikanischen Klängen an und hören mit einem musikalischen Rundumschlag auf.“ Streetmusik, Funk, Soul, Jazz und Worldpartymusik – so klingt das bunte Angebot auf der Wiese.

Los geht‘s am Donnerstag mit Afrobeats vom Manou Gallo Groove Orchestra (20.15 Uhr), am Freitag gibt es mit The Doors of Perception Acidrock-Sound mit Gänsehaut-Gefühl (20.30 Uhr). Samstag startet um 14.15 Uhr das Solidaritätsfest mit Musik von der Walheimer Big Band, weiter geht es abends mit deutschem Groove von Edo Zanki & Band (20.30 Uhr). Am Sonntag endet der Friedenslauf „Flame for Peace“ im Elisengarten (14.15 Uhr), für musikalische Unterhaltung sorgt die Band Zoster aus Bosnien-Herzegowina mit Reggae und Rock. Abends bieten Szenario (20.30 Uhr) einen Stilmix aus Rock, Folk, Pop und Funk mit Frontgeiger Christoph Broll.

Rock und Rap auf Münsterplatz

Auf dem Münsterplatz, dort organisieren MAC und Stadt gemeinsam, ist ebenfalls Abwechslung angesagt. Neben Rock, Rap, Covermusik und Pop-Rock aus Aachen, der Region und Köln gibt es auch wieder einen Öcher Ovvend mit dem Kabarett-Duo Jan und Manfred Savelsberg und vielen anderen (Freitag, 20.30 Uhr).

Grey Attack versprechen am Donnerstag (20.15 Uhr) frischen Sound trotz grau-meliertem Haar. Am Samstag (14 Uhr) bringen die Aachener von Klartekst funkige Grooves mit deutschem Sprechgesang auf die Bühne, danach (16.30 Uhr) ist Hip-Hop und Jazz mit lateinamerikanischen Rhythmen von Waduh angesagt. Abends (20.30 Uhr) gibt‘s Cover-Songs von Just:is. Am Sonntag runden die Sparkassen Big Band (14 Uhr), Carlos Chachafeiro mit einer One-Man-Pop/Rock-Cover-Show (16.30 Uhr) und die Aachener Newcomer-Band Camarel (20.30 Uhr) das Angebot ab.

„Aachen wird sich wieder von der besten Seite zeigen“, ist Klaas Wolters, MAC-Vorstandsvorsitzender, überzeugt. „Das Special lockt viele Menschen auch von außerhalb, die vielleicht dann öfter nach Aachen kommen. Das ist ein toller Nebeneffekt.“ Er findet: „Es gibt keine Ausrede, das September Special nicht mitgemacht zu haben.“ Das Programmheft liegt ab sofort aus und ist im Internet zu finden.

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