Aachen - Seniorenrat hat den Fall Emmerich zu den Akten gelegt

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Seniorenrat hat den Fall Emmerich zu den Akten gelegt

Von: akai
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Aachen. Der geschäftsführende Vorstand des Seniorenrates hat den Rückzug seines Mitglieds Wilma Emmerich von der rechtsextremen Partei Pro NRW begrüßt. Die 68-Jährige bleibt im Vorstand des Seniorenrates.

„Frau Emmerich hat sich inzwischen von ihrer Kandidatur distanziert. Sie hat erklärt, sie sei weder Mitglied von Pro NRW, noch stehe sie den Ideen dieser Partei in irgendeiner Form nahe. Der Seniorenrat hat keine Veranlassung, an der Richtigkeit dieser Erklärung zu zweifeln. Dies gilt auch für ihre Aussage, Politik sei nie ein Thema in dem von ihr gegründeten Erzählcafé gewesen“, heißt es in der Stellungnahme des Seniorenrates.

In den Sitzungen und auch bei ihren sonstigen Aktivitäten habe sich Vorstandsmitglied Emmerich nie im Sinne einer bestimmten Partei oder politischen Gruppierung geäußert. „Im Hinblick darauf, dass ihr Name nicht mehr von den Wahlzetteln gestrichen werden kann, hat sie erklärt, eine eventuelle Wahl nicht anzunehmen. Ihren Erklärungen lässt sich entnehmen, dass sie einräumt, mit ihrer Kandidatur einen Fehler begangen zu haben. Mit diesem Fehler ist sie anschließend aber richtig und anständig umgegangen.“ Damit sei für den Seniorenrat „die Angelegenheit erledigt“.

Seine Mitglieder mahnt der Seniorenrat, „bei Äußerungen und Aktivitäten, die in der Öffentlichkeit zu Irritationen führen könnten – insbesondere wenn sie im Zusammenhang mit im Verfassungsschutzbericht als verfassungsfeindlich eingestuften Organisationen stehen –, besondere Vorsicht walten zu lassen und alles zu vermeiden, was den guten Ruf des Seniorenrats beschädigen könnte“.

Wilma Emmerich will ihr Projekt „Erzählcafé“ fortsetzen. „Ich mache weiter. Der nächste Termin ist am 21. Mai um 14 Uhr im Tierpark. Ich habe mich von Pro NRW distanziert. Das ist und bleibt auch so.“

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