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Seminargebäude für die nächsten fünf Jahre

Von: Rebecca Kiljan
Letzte Aktualisierung:
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Inbetriebnahme des temporären Seminargebäudes "SemiTemp" auf dem Parkplatz hinter dem Reiff, mit dabei Prof. Aloys Krieg, Georg Vonhasselt, Sebastian Möller und Gabriele Golubowitsch
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RWTH-Prorektor für Lehre, Professor Aloys Krieg, Asta-Vorsitzender Georg Vonhasselt, Projektkoordinator Sebastian Möller und Baudirektorin Gabriele Golubowitsch (von links) nehmen das temporäre Seminargebäude hinter dem Reiff-Museum in Betrieb. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. In nur zwölf Wochen Bauzeit hat die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen ein temporäres Seminargebäude sprichwörtlich aus dem Boden gestampft. Das sogenannte „Semi TEMP“ befindet sich in der Schinkelstraße 15, direkt hinter dem Reiff-Museum und bietet Platz für 250 Studierende. Nach fünf Jahren soll es wieder demontiert werden.

„Das Gebäude entstand aus Not und einer spontanen Entscheidung. Nur so war es uns möglich, die Studentenschwemme durch den doppelten Abiturjahrgang abzufangen“, begründet die leitende Baudirektorin Gabriele Golubowitsch den Neubau.

Ursprünglich sollte das Problem durch das Hörsaalzentrum Claßenstraße gelöst werden, doch mit der Fertigstellung dieses Gebäudes rechnet inzwischen keiner der Beteiligten mehr vor Beginn des Sommersemesters 2016.

Daher wurde im August 2013 mit den Planungen für das Gebäude begonnen. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres wurde der Bauantrag gestellt und genehmigt. Innerhalb von acht Monaten wurde das Gebäude dann von seiner Planung bis zu seiner Fertigstellung realisiert.

Bau aus 28 Modulen

Dafür sorgte unter anderem Projektkoordinator Sebastian Möller: „Das Seminargebäude ist ein sogenannter Modulbau. Das heißt, das Gebäude besteht aus 28 zusammengesteckten Modulen. Innerhalb der Module wurde der Innenausbau geschaffen.“

Insgesamt kostete das neue Seminargebäude 2,5 Millionen Euro. Eine hohe Summe, die durch den Hochschulpakt und durch Studienbeitragsersatzmittel getragen wurde.

Die Studenten haben das Projekt mitfinanziert, wie RWTH-Prorektor für Lehre, Professor Aloys Krieg, betont. „Wir haben eine Knappheit an Seminar- und Lernräumen. Daher ist die Hochschule selbst aktiv geworden, was sonst die Aufgabe des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW ist. Die Studierenden haben sich für das Gebäude ausgesprochen.“

Die insgesamt acht Räume werden vorwiegend für Seminare und Kleingruppenübungen von Studenten aller Fachbereiche genutzt. In der vorlesungsfreien Zeit soll das Gebäude ausschließlich als Lernraum zur Verfügung stehen. Zwar befindet sich das „Semi TEMP“ in zentraler Lage, doch gerade die Lage sorgte laut Sebastian Möller für einige Schwierigkeiten „Hinter dem Gebäude verlaufen die Bahngleise und es kommt zu einem hohen Lärmpegel. Deshalb gibt es hier keine Fensterlüftung, sondern eine Lüftungsanlage.“

„Groß und hell“

Das scheint zu funktionieren, wie Georg Vonhasselt, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta), bestätigt. „Wir haben noch keine Beschwerden bekommen. Vielmehr begrüßen die Studenten das Gebäude, weil es zum einen nah an den anderen Instituten liegt, zum anderen sind die Räume groß und hell gestaltet.“

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